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Konkordat sieht Priesterausbildung nicht an der KHKT in Köln vor

NRW-Landesregierung: Gespräche über umstrittene Woelki-Hochschule

  • Mit dem umstrittenen Hochschulprojekt von Kardinal Rainer Maria Woelki ist jetzt auch die nordrhein-westfälische Landesregierung befasst.
  • Die Priesterausbildung an der Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT) sei "derzeit Gegenstand von Gesprächen", sagte ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums.
  • Das Konkordat, ein völkerrechtlich bindender Vertrag, sieht die Priesterausbildung an der Uni Bonn vor.
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Mit dem umstrittenen Hochschulprojekt von Kardinal Rainer Maria Woelki ist jetzt auch die nordrhein-westfälische Landesregierung befasst. Die von der Universität Bonn massiv kritisierte Priesterausbildung an der vom Erzbistum Köln getragenen Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT) sei "derzeit Gegenstand von Gesprächen", sagte ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums der Katholischen Nachrichten-Agentur. Diese Gespräche zwischen allen Beteiligten seien vertraulich und daher keine näheren Angaben möglich.

Das Erzbistum Köln hat die Hochschule der Steyler Missionare in St. Augustin vor zweieinhalb Jahren übernommen und baut sie in Köln neu auf. Dort studieren auch angehende Geistliche der Erzdiözese. Dagegen wendet sich die Uni Bonn: Deren Katholisch-Theologische Fakultät sei nach dem Preußenkonkordat, einem völkerrechtlich bindenden Vertrag zwischen dem Vatikan und dem Land Nordrhein-Westfalen, alleiniger Standort für die Priesterausbildung im Erzbistum Köln.

Innerkirchlich umstritten

Die KHKT, deren Finanzierung noch ungeklärt ist, stößt auch innerkirchlich auf Kritik. Die Laienvertretung des Erzbistums Köln lehnt die Hochschule als „komplett überflüssig“ ab. Ähnlich äußerte sich der frühere Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg.

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