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„Nächstenliebe macht den Menschen menschlicher“

Papstbotschaft zur Fastenzeit: Almosen nur erster Schritt

Für die Fastenzeit als Vorbereitung auf Ostern ruft Papst Franziskus auch zu Almosen auf. Sie seien „eine Form persönlicher Teilnahme am Aufbau einer gerechteren Welt“, schreibt er in seiner Botschaft zur Fastenzeit 2020.

Für die Fastenzeit als Vorbereitung auf Ostern ruft Papst Franziskus auch zu Almosen auf. Sie seien „eine Form persönlicher Teilnahme am Aufbau einer gerechteren Welt“, schreibt er in seiner Botschaft zur Fastenzeit 2020. „Teilen aus Nächstenliebe macht den Menschen menschlicher; Anhäufen droht, ihn hässlich zu machen“, wenn er sich im Egoismus einschließe, so Franziskus.

Mit Blick auf die Wirtschaftsstrukturen müsse man aber noch weitergehen. Daher habe er für Ende März zu einem Treffen „junger Ökonomen, Unternehmer und ,changemakers'“ nach Assisi eingeladen, um zum Entwurf einer gerechteren Wirtschaft beizutragen, so der Papst.

„Zeit ist Chance zu Umkehr und Gebet“

Die Fastenbotschaft trägt den Titel „Wir bitten an Christi Statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!“. Der Satz stammt aus einem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth. In seinem Schreiben lädt der Papst die Gläubigen ein, die Zeit vor Ostern als Chance für eine weitergehende Umkehr und zum Beten zu nutzen. Das Gebet müsse „unser hartes Herz erweichen“, um es zu Gott und seinem Willen zu bekehren.

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