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Sattler, Söding, Hendricks und Heimbach-Steins im ersten Wahlgang erfolgreich

Vier Prominente aus dem Bistum Münster ins ZdK gewählt

  • 27 Einzelpersönlichkeiten sind bereits in die Vollversammlung des ZdK gewählt worden.
  • Darunter sind vier Personen aus dem Bistum Münster.
  • Ebenso waren mehrere Spitzenpolitiker erfolgreich.
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Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, die Ministerpräsidenten Daniel Günther (alle CDU) und Malu Dreyer (SPD) sowie ZDF-Intendant Peter Frey sind zu Mitgliedern des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) gewählt worden. Im ersten Wahlgang erhielten 27 Kandidatinnen und Kandidaten mehr als die erforderlichen 50 Prozent der Stimmen, darunter vier Personen aus dem Bistum Münster.

Die zweitmeisten Stimmen, nämlich 123, holte die Theologieprofessorin und Ökumene-Expertin Dorothea Sattler von der Universität Münster. Thomas Söding, in Münster lebender Professor für Neues Testament an der Universität Bochum, erreichte 111 Stimmen, die frühere Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) aus Kleve 88, die Sozialethikerin Marianne Heimbach-Steins von der Universität Münster 87.

Weitere Gewählte

Zur Vollversammlung des ZdK gehören neben Vertretern der Laien aus Bistümern und Verbänden auch 45 Einzelpersönlichkeiten. Da das ZdK am Wochenende digital tagt, wurde der erste Wahlgang bereits vorgezogen. Weitere 18 Personen müssen noch gewählt werden. Der zweite Wahlgang findet direkt im Anschluss an die Vollversammlung vom 25. bis 28. April statt.

Ebenso bereits gewählt wurden unter anderem der Fraktionsvorsitzende der Europäischen Volkspartei im Europäischen Parlament, Manfred Weber (CSU), die Grünen-Spitzenkandidatin in Berlin, Bettina Jarasch, die ZdK-Vizepräsidentinnen Karin Kortmann und Claudia Lücking-Michel, die ehemalige Chefredakteurin des RBB-Fernsehens, Claudia Nothelle sowie die Theologieprofessoren Andreas Lob-Hüdepohl, Bernhard Emunds, Julia Knop und Anja Middelbeck-Varwick.

Eine Missbrauchs-Betroffene neu im ZdK

Johanna Beck wurde ebenso gewählt; sie gehört dem Beirat der Betroffenen sexuellen Missbrauchs bei der Deutschen Bischofskonferenz an. Insgesamt hatten sich 105 Personen beworben. Derzeit fragt das ZdK alle noch nicht Gewählten, ob sie für den zweiten Wahlgang erneut kandidieren.

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