„Kirche-und-Leben.de“-Community vergibt Jahresspende

500 Euro an die Malteser: KLup-Mitglieder fördern kostenlose Sprechstunde

  • Die Summe von 500 Euro hat der KLup, die Unterstützer-Community von „Kirche-und-Leben.de“, für die gute Sache gespendet.
  • Die Mitglieder haben abgestimmt für das Projekt „Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung“ (MMM) in Münster.
  • Die MMM besteht in Münster seit 2007.

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Die Summe von 500 Euro hat der KLup, die Unterstützer-Community von „Kirche-und-Leben.de“, für die gute Sache gespendet – zehn Prozent der Mitgliedsbeiträge aus dem zu Ende gehenden Jahr 2021. Der KLup wurde vor einem Jahr gegründet. Er unterstützt freiwillig kritischen und engagierten Journalismus, dem sich Kirche-und-Leben.de verpflichtet weiß. Die Mitglieder erhalten wöchentlich zwei exklusive Newsletter aus dem Newsroom und der Chefredaktion, werden in die Themenfindung eingebunden und können an analogen KLup-Treffen teilnehmen.

Die KLup-Community hat nun entschieden, wem mit den 500 Euro geholfen werden soll. Mitglieder und Redaktion haben gemeinsam sechs Projekte vorgeschlagen. Die Wahl fiel schließlich auf die „Malteser Medizin für Menschen ohne Krankenversicherung“ (MMM) in Münster.

Malteser-Projekt auf Spenden angewiesen

Weitere Informationen zum KLup finden Sie unter diesem Link.

Deren Leiterin Gabrielle von Schierstaedt bedankte sich bei der Spenden-Übergabe durch Jan Dirk Wiewelhove, Chef vom Dienst Online, für die großzügige Unterstützung. Das Projekt sei auf solche Spenden angewiesen, um das Angebot fortführen zu können. Wöchentlich sind Ärzte ehrenamtlich im Einsatz, um Menschen ohne Krankenversicherung kostenlos zu behandeln. Ob Erstuntersuchung bei Babys, Notfallversorgung oder Beratung während der Schwangerschaft, die Malteser kümmern sich um ihre Patienten. Dabei kann, wenn gewünscht, die Anonymität gewahrt werden, erklärt Gabrielle von Schierstaedt.

Einen klassischen Patienten gebe es nicht, sagt Petra Lühring, die dem Ärzteteam am Daimlerweg angehört. Menschen mit verschiedensten Nationalitäten kämen in die Sprechstunde. Gerade bei Zuzügen aus anderen Ländern gebe es häufig Komplikationen beim Thema Krankenversicherung, weiß das Team aus Erfahrung. Aber auch Menschen, die ihre Versicherungs-Beiträge nicht mehr zahlen können, seien immer wieder zu Gast bei den Maltesern. Niemand werde abgewiesen, stellt Gabrielle von Schierstaedt klar.

MMM besteht seit 2007 in Münster

Die MMM in Münster besteht seit 2007 und hat nach eigenen Angaben mehr als 2.000 Patienten behandelt. Das Team arbeitet ehrenamtlich, die Kosten für die Behandlungen und Medikamente wird zu einem Großteil durch Spenden finanziert.