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Katharina Fröhle und Hendrik Roos sind gewählt worden

BDKJ im Bistum Münster hat neue Geistliche Leitung

  • Der BDKJ-Diözesanverband Münster hat eine neue Geistliche Leitung.
  • Katharina Fröhle und Hendrik Roos sind in Coesfeld gewählt worden.
  • Das Duo folgt auf Susanne Deusch und Bruder Konrad Schneermann.
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Die katholischen Jugendverbände im Bistum Münster haben bei der jährlichen Diözesanversammlung in Coesfeld mit großen Mehrheiten zwei neue Vorstände in ihren Dachverband BDKJ gewählt. Dies teilt der BDKJ im Bistum Münster am Montag mit.

Katharina Fröhle ist von den 33 Delegierten zur weiblichen Geistlichen Leitung gewählt worden. Fröhle hat katholische Religion in Münster studiert und ist seit 2015 im pastoralen Dienst tätig. Außerdem arbeitet die 35-Jährige seit 2018 als Kuratin der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG), Diözesanverband Münster. Weitere Erfahrungen im kirchlichen Jugendverband sammelte Fröhle als Gruppen- und Stammesleitung der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) St. Franziskus Münster. „Jugendverbandsarbeit ist für mich sinnstiftend und lebensnah. Diese authentische Wirklichkeit der katholischen Kirche zu stärken und herauszustellen, ist mir sehr wichtig“, erklärte Fröhle anlässlich ihrer Wahl in den BDKJ-Vorstand.

Hendrik Roos neue Geistliche Leitung

Hendrik Roos ist zur männlichen Geistlichen Leitung gewählt worden. Der 26-Jährige studiert nach einer Ausbildung zum Industriemechaniker aktuell katholische Theologie in Münster und dem niederländischen Utrecht. Neben dem Studium arbeitet Roos im Schulungsteam des Regionalbüros Mitte des Bistums Münster, im TrO-Team (Tage religiöser Orientierung) der Jugendburg Gemen und im Pastoralteam auf Ameland. Er ist Mitglied der Katholischen jungen Gemeinde Münster (KjG). Als Jugendlicher war Roos jahrelang Messdiener in seiner Heimatgemeinde Bocholt und begleitete als Betreuer Ferienfreizeiten auf Ameland. „Unser Profil – Teil der katholischen Kirche zu sein – zu schärfen, empfinde ich als wichtig für die Zukunft, denn als Teil der Kirche wollen wir diese Kirche mitgestalten. Dabei soll der BDKJ weiter ein Ort sein, in dem Gott gefunden und der persönliche Glauben gelebt werden kann“, sagte Roos.

Katharina Fröhle und Hendrik Roos folgen ab Mai 2022 auf die Vorstände Susanne Deusch und Bruder Konrad Schneermann. Susanne Deusch hat neun Jahre lang als Geistliche Leitung für den Diözesanverband gearbeitet. Bruder Konrad Schneermann war drei Jahre als Präses im Vorstand des BDKJ Diözese Münster tätig.

Solidarität mit ukrainischer Jugend

Der Brief des nationalen Jugendrats der Ukraine an die internationale Gemeinschaft im Internet.

Die Sorge um den Krieg in der Ukraine prägte immer wieder den Veranstaltungsablauf. Im Rahmen eines Gottesdienstes gedachten die Teilnehmer besonders der Kinder und ihrer Familien in der Ukraine. Auf große Anteilnahme und Unterstützung stieß der laut verlesene Brief des nationalen Jugendrats der Ukraine an die internationale Gemeinschaft. In einer gemeinsamen Fotoaktion riefen die Delegierten schließlich zu Frieden und Sicherheit in Europa auf.

Zeichen gegen Rechtsextremismus

Die Teilnehmer*innen der Jahresversammlung der katholischen Jugendverbände im Bistum Münster setzten ein Zeichen für Frieden in der Ukraine. | Foto: BDKJ
Die Teilnehmer der Jahresversammlung der katholischen Jugendverbände im Bistum Münster setzten ein Zeichen für Frieden in der Ukraine. | Foto: BDKJ

Die Delegierten der Jugendverbände diskutierten und verabschiedeten an den zwei Sitzungstagen außerdem eine neue Satzung und Geschäftsordnung für den BDKJ Diözese Münster sowie mehrere inhaltliche Anträge.

Die Delegierten stimmten einstimmig für den Antrag „Wir wählen! NICHT die AFD“. Ziel dieses Antrags ist es, sich mit Blick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in NRW von rechtsextremen, gewalttätigen und menschenverachtenden Haltungen zu distanzieren.

Diskriminierung von queeren Menschen beenden

Ebenfalls einstimmig nahm die Versammlung den Antrag „Für eine Kirche ohne Angst – #loveislove“ an. Alle gleichberechtigt geführten Beziehungsformen werden darin als gleichwertig beschrieben, egal welches Geschlecht die Partner haben. Mit der Zustimmung zu dem Antrag werden der BDKJ und die Jugendverbände dazu aufgerufen, in ihrer Arbeit darauf hinzuwirken, die Diskriminierung von queeren Personen in der katholischen Kirche zu beenden, und die damit verbundene Haltung aktiv vorzuleben.

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