Münsters Prinz und Jugendprinzenpaar verbinden Kirche und Karneval

Heiter bis fromm: Karnevalisten besuchen Bischof Genn

Begleitet von Fanfarenspiel, Pauken- und Flötenmusik zogen haben die Narren der Stadt Münster Bischof Felix Genn im Bischofshaus ihren traditionellen Besuch abgestattet. Genn begrüßte Prinz Thorsten II. samt Prinzengarde, Stadtwache und Stadtfanfarenkorps sowie das Jugendprinzenpaar Lara I. und Jost I..

Prinz Thorsten II. betonte: „Kirche und Karneval haben viele Parallelen.“ Es verbinde Menschen, die an etwas glauben und die Tradition nicht verstecken oder untergehen lassen wollen. „Beide tun viel Gutes, was nach außen nicht immer auf den ersten Blick gesehen wird“, sagte er. „Auch in Zukunft wollen wir gemeinsame Werte vertreten, für die Menschen da sein und sie zusammenbringen.“

Jugendprinzenpaar: Bischof Genn hat uns ermutigt

Das Jugendprinzenpaar Lara I. und Jost I. erinnerte an ein Gespräch des Bischofs im vergangenen Jahr mit Jugendlichen zum Thema Zukunft. „Sie haben uns ermutigt, sich aktiv für die Schöpfung einzusetzen. Sie haben sich aber auch beeindruckt davon gezeigt, wie hoch der Druck zu sein scheint, der auf uns Jugendlichen lastet“, sagte Jugendprinzessin Lara. Auch große und kleine Erwartungen an das Leben seien zur Sprache gekommen.

„Durch Ihre Glaubenserfahrung, so haben Sie gesagt, seien Sie noch nie von Jesus enttäuscht worden“, blickte Jugendprinz Jost zurück. „Das ermutigt sicherlich viele Jugendliche sich an den Glauben zu binden, über Enttäuschungen hinwegzusehen und Erwartungen zu erfüllen.“ Mit Blick auf ihr Motto „Brücken verbinden“ bezeichneten Sie Bischof Genn ebenfalls als Brückenbauer: „Einerseits möchten Sie die Menschen zusammenbringen, andererseits möchten Sie den Menschen näher bringen und so eine Verbindung zu Gott aufzeigen.“