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AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen zu Neujahrsempfang im Rathaus erwartet

Heute in Münster: Anti-AfD-Demo und Ökumene-Gebet für Frieden

Mehrere tausend Demonstranten protestieren am 7. Februar in Münster gegen Rechtsextremismus. Zur selben Zeit gibt es ein ökumenisches Friedensgebet. Anlass ist der Neujahrsempfang der AfD mit Bundessprecher Jörg Meuthen.

Mehrere tausend Demonstranten werden heute in Münster gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit protestieren – darunter auch christliche Gruppen. Anlass ist der Neujahrsempfangs der AfD-Ratsfraktion im Rathaus, zu dem AfD-Bundessprecher Jörg Meuthen erwartet wird. Während des Empfangs im vergangenen Jahr hatten mehr als 8.000 Menschen auf dem Prinzipalmarkt gegen die rechtspopulistische Partei demonstriert.

Die Empörung über die Wahl des thüringischen Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich (FDP) mit Unterstützung der AfD-Fraktion könnte sich nach Erwartungen der Polizei auch auf die Beteiligung an der Demo in Münster auswirken. Drei Kundgebungen sind ab 16 Uhr rund um den Prinzipalmarkt angemeldet.

Stadtdechant Hagemann: Zeichen für Fremdenfreundlichkeit

Parallel laden die christlichen Kirchen der Stadt zu einem ökumenischen Gebet „für Frieden in Münster und der Welt“ um 16 Uhr in der evangelischen Apostelkirche nahe der Lambertikirche ein. Nach Angaben des Stadtdekanats nehmen daran auch Stadtdechant Jörg Hagemann, Pfarrer Thomas Groll als kommissarischer Leiter des evangelischen Kirchenkreises und Annethres Schweder, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Münster, teil.

Hagemann wird den Angaben zufolge die Predigt halten. Auf der Website des Stadtdekanats sagt er: „Gerade in dieser politisch und gesellschaftlich so unfriedlichen Zeit ist es uns Christen aller Konfessionen in Münster wichtig, ein Zeichen für Toleranz, Dialogbereitschaft, Fremdenfreundlichkeit und die unantastbare Würde jedes Menschen zu setzen.

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