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Nach Weltklimabericht müssen Anstrengungen erhöht werden

Misereor fordert Kirchen zu mehr Klimaschutz auf

  • Die katholische Kirche muss ihre Anstrengungen im Bereich Klimaschutz deutlich erhöhen.
  • Dies fordert Misereor-Fachfrau Kathrin Schroeder nach der Vorstellung des Weltklimaberichts.
  • Es gehe um klimafreundliche Beschaffung und ökologische Verpflegung.
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Nach der Vorstellung des Weltklimaberichts fordert das katholische Hilfswerk Misereor mehr Anstrengungen auch der Kirchen. Sie täten noch nicht genug, sagte die Misereor-Fachfrau für Klima und Energie, Kathrin Schroeder, dem Kölner Online-Portal domradio.de am Dienstag.

"Es soll, es muss das Normale sein, dass Kirche da auch Verantwortung übernimmt. Bei der Gebäudesanierung, bei der klimafreundlichen Beschaffung und auch bei der ökologischen Verpflegung in kirchlichen Einrichtungen". Schroeder sprach sich dafür aus, fossile Energien abzuschaffen und die Energie- und Verkehrswende weltweit voranzutreiben. Die Lösungen lägen schon alle auf dem Tisch.

Ärmere Länder müssen unterstützt werden

Sie unterstütze zudem die Forderung von UN-Generalsekretär Antonio Guterres, dass reiche Länder und Entwicklungsbanken ärmeren Ländern mehr Geld zur Verfügung stellen, um sich an den Klimawandel anpassen zu können. Es gebe bereits marktfähige Technologien zur Treibhausgasminderung, so Schroeder.

Anders sehe es zum Beispiel bei klimafreundlichen Baustoffen aus. Auch brauche es für den "Schutz armer Bevölkerungsgruppen" weiterhin Gelder. "Reiche Länder wie Deutschland müssen den globalen Süden unterstützen."

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