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Startschuss zur Werbekampagne mit unscharfem Motto: „schaut hin“

Ökumenischer Kirchentag 2021 soll wie geplant stattfinden

Der bundesweite Ökumenische Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main soll nach Angaben der Veranstalter trotz der derzeitigen Corona-Krise wie geplant stattfinden. Das wurde bei der Präsentation der Werbekampagne für das Großereignis bekannt.

Der bundesweite Ökumenische Kirchentag 2021 in Frankfurt am Main soll nach Angaben der Veranstalter trotz der derzeitigen Corona-Krise wie geplant stattfinden. „Wir gehen davon aus, dass im kommenden Jahr wieder Großveranstaltungen möglich sein werden“, sagte der katholische Präsident des Ökumenischen Kirchentages (ÖKT), Thomas Sternberg, am Mittwoch in einer Online-Pressekonferenz zur Vorstellung einer Werbekampagne für das Großereignis. Sollte die Corona-Pandemie auch im kommenden Jahr noch anhalten, werde man „ganz andere Sorgen haben“ als Kirchentage zu organisieren, so Sternberg.

Die evangelische ÖKT-Präsidentin Bettina Limperg sagte, die Planungen für einen „echten analogen Kirchentag“ liefen weiter. Derzeit sei auch dessen Finanzierung „so wie geplant gesichert“. Zum 3. Ökumenischen Kirchentag vom 12. bis 16. Mai 2021 werden mehr als 100.000 Gäste in Frankfurt erwartet.

Unscharfes Motiv - mit Hintergedanken

Das Kampagnenmotiv zeigt das Leitwort des Kirchentages „schaut hin“ bewusst unscharf vor einem Hintergrund, der in seinem Farbverlauf von Dunkelblau bis pfirsichfarben an einen Sonnenaufgang erinnern soll. Limperg sprach von einem „echten Hingucker“, weil das Motiv zunächst irritiere. „Wer hinschaut, schaut zwei Mal hin und versucht automatisch scharf zu stellen.“

Erdacht wurde das Motiv der Kampagne von der Agentur part in Berlin. Sternberg sagte, die Kampagne animiere die Menschen, genau hinzuschauen. Gerade die Corona-Pandemie schärfe den Blick auf den Einzelnen und die Gesellschaft.

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