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20 Prozent mehr als Ausgleich des inflationsbedingten Wertverlusts

Österreich erhöht Staatsleistungen an katholische Kirche

  • Die Republik Österreich zahlt künftig 20 Prozent mehr Leistungen an die katholische Kirche.
  • Die Regelung gilt rückwirkend zum Jahr 2018, so dass für den Bundeshaushalt 2020 Mehrkosten von knapp 10,4 Millionen Euro fällig werden.
  • Damit tritt der vom Nationalrat im Dezember genehmigte Vertrag in Kraft, der den inflationsbedingten Wertverlust der Staatsleistungen ausgleichen soll.
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Die Republik Österreich zahlt künftig 20 Prozent mehr Leistungen an die katholische Kirche, rund 20,8 statt bisher 17,3 Millionen Euro jährlich. Österreichs Botschafterin beim Heiligen Stuhl, Franziska Honsowitz-Friessnig, und Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin tauschten am Mittwoch die entsprechenden Ratifikationsurkunden aus, wie das vatikanische Presseamt mitteilte.

Damit tritt der vom Nationalrat im Dezember genehmigte Vertrag in Kraft, der den inflationsbedingten Wertverlust der Staatsleistungen ausgleichen soll. Die Regelung gilt rückwirkend zum Jahr 2018, so dass für den Bundeshaushalt 2020 Mehrkosten von knapp 10,4 Millionen Euro fällig werden.

Papst lobt herausragende Neuerung

Bei der Vereinbarung handelt es sich um den Siebenten Zusatzvertrag zwischen dem Heiligen Stuhl und der Republik Österreich zu ihrem Vertrag zur Regelung von vermögensrechtlichen Beziehungen vom 23. Juni 1960. Papst Franziskus hatte das Abkommen in seiner Ansprache beim Jahresempfang des Diplomatischen Corps am Montag als eine der herausragenden Neuerungen des vergangenen Jahres erwähnt.

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