Franziskus tritt für Rechte der Schwächsten ein

Papst: Auch Behinderte müssen am Gesellschaftsleben teilhaben

Papst Franziskus hat sich für eine bessere Einbeziehung von geistig und körperlich behinderten Menschen ausgesprochen. "Auch Leute mit physischen, psychischen oder moralischen Einschränkungen und Schwächen müssen am Gesellschaftsleben teilnehmen können", sagte er im Vatikan. Es gelte weiter, diese Menschen dabei zu unterstützen, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen, sagte Franziskus bei einer Audienz zum 50-jährigen Bestehen der italienischen "Comunita di Capodarco". Die Vereinigung setzt sich für die Inklusion von Menschen mit körperlichem Handicap, Suchtproblemen oder mentalen Krankheiten ein.

"Nur wenn die Rechte der Schwächsten anerkannt werden, kann eine Gesellschaft sagen, dass sie auf Recht und Gerechtigkeit fußt", so der Papst. Diskriminierung aufgrund der Effektivität von Menschen sei genauso beklagenswert wie Diskriminierung aus religiösen, rassistischen oder finanziellen Gründen. "Die Lebensqualität innerhalb einer Gesellschaft misst man in großem Maße durch die Fähigkeit, diejenigen einzubeziehen, die am schwächsten und hilfsbedürftigsten sind."