Erstkommunionfeiern im Bistum Münster - Beispiel 3

St. Agatha in Mettingen will intensive Vorbereitung

Alle Erstkommunionfeiern im Bistum Münster mussten wegen der Corona-Pandemie zunächst abgesagt werden. In den Pfarrgemeinden sucht man jetzt nach Alternativen. Auch in St. Agatha in Mettingen.

In der Pfarrei St. Agatha in Mettingen steht man noch am Anfang der Planungen. „Wir wollen die Möglichkeiten zusammen mit den Familien entwickeln, ihnen eine möglichst große Bandbreite an Terminen und Formen anbieten“, sagt Pfarrer Timo Holtmann. Derzeit läuft der Kontakt vor allem über E-Mails. 60 Kinder wären in diesen Tagen eigentlich zu Erstkommunion gegangen. Die zwei angesetzten Termine aber wurden abgesagt.

Von der Feier im Gemeindegottesdienst, über einen Termin im Herbst bis zur Feier mit einem Doppeljahrgang im Frühjahr 2021 können sich Holtmann und sein Katecheten-Team alles vorstellen. Dass das Fest, in welcher Form auch immer, unter den aktuellen Umständen leidet, ist klar. Er erlebt allerdings auch die Stimmung: „Wenn wir endlich wieder die Möglichkeit haben zu feiern, dann erst recht.“

Nur mit den Großeltern

Einen Wunsch hört er immer wieder: „Wir wollen auf keinen Fall ohne unsere Großeltern feiern.“ Die Erstkommunion ist ein Familienfest. „Und zur Familie gehören heute noch mehr als früher Oma und Opa – da ist die Bindung oft intensiver geworden.“

Wenn das Konzept steht, will sich Pfarrer Holtmann zusammen mit den Katecheten einen Fahrplan überlegen, wie die abgebrochene Vorbereitung wieder aufgenommen werden kann. „Wir wollen den Faden genau dort wieder aufnehmen, wo wir ihn verloren haben.“ Es soll eine genauso intensive Zeit werden, wie sie eigentlich vor einigen Wochen geplant war.