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„Tita-Cory-Campus“: Einzug zum Wintersemester 2022/23 geplant

Studierendencampus in Münster wächst - Zeitplan für Bewerbungen steht

  • Der Bau des neuen Studierendencampus des Bischöflichen Studierendenwerks in Münster liegt im Zeitplan.
  • Jetzt ist der Zeitplan für das Bewerbungsverfahren festgelegt worden.
  • Studierende sind bei den Planungen eingebunden.
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Ein Jahr ist seit der Grundsteinlegung für den Tita-Cory-Campus vergangen. Seitdem ist auf dem Baugrundstück an der Fliednerstraße/Albert-Schweitzer-Straße, wo das Bistum Münster für das Bischöfliche Studierendenwerk (BSW) als Betreiber mit Förderung der Stadt Münster und des Landes NRW einen Studierendencampus errichtet, viel passiert. „Die Bauarbeiten sind genau im Zeitplan“, sagt Markus Hoffmann, Geschäftsführer des BSW, über die Fortschritte. Viele der rund 200 Zimmer sollen in gut einem Jahr, pünktlich zum Wintersemester 2022/23, bezugsfertig sein. Bewerben können sich Interessierte ab April 2022.

Vier Häuser – alle noch im Rohbau – sind auf dem Gelände bereits zu erkennen, heißt es in einer Mitteilung der Bischöflichen Pressestelle. In jeder Wohneinheit entstehen vier oder fünf Wohngruppen mit je elf oder zwölf Zimmern. „Das ist eine schöne Größe für eine gute Haus- beziehungsweise WG-Gemeinschaft“, sagt Hoffmann. Jedes Zimmer hat ein eigenes Bad, zu jeder WG gehören eine Küche und ein Gemeinschaftsraum. Eine Besonderheit wird die Kapelle sein, die unmittelbar am Haupteingang zu finden sein wird. „Das Bistum Münster möchte damit ein Zeichen setzen und freut sich darauf, dass junge Menschen künftig auf dem christlichen Fundament leben und lernen“, betont Hoffmann.

Größtes Wohnprojekt des Bischöflichen Studierenwerks

Für das Bischöfliche Studierendenwerk wird der Tita-Cory-Campus mit den vier Häusern das größte Wohnprojekt sein. Bislang betreibt das Werk fünf Wohnheime für Studierende im Stadtgebiet von Münster, ab August kommt mit dem Überwasserhof ein sechstes dazu. „Neben den vier Hausgemeinschaften ist der Blick auf eine gesamte Campusgemeinschaft für uns neu“, erklärt Hoffmann.

Doch er ist überzeugt, dass die Grundlagen dafür schon durch die Architektur des Geländes ideal sind. „Die Hauseingänge gehen jeweils von einem zentralen Vorplatz in der Mitte aus, wo es einen Kiosk und Sitzgelegenheiten geben wird“, sagt er. Der Platz könne außerdem für gemeinsame Veranstaltungen genutzt werden, zudem gibt es zusätzliche Gemeinschaftsräume auf dem Gelände. Diese werden auch der Katholischen Studierenden- und Hochschulgemeinde (KSHG) Münster zur Verfügung gestellt.

Studierende in die Planung einbezogen

Nele Breuers freut sich, dass die Studierenden mit in die Planungen des Tita-Cory-Campus miteinbezogen werden. Die Masterstudentin wohnt im Collegium Marianum und ist Mitglied im Beirat des BSW, der die Geschäftsführung bei der Entwicklung der Wohnheime unterstützt. „Wir bringen unsere Erfahrungen aus den schon bestehenden Wohnheimen ein, machen Vorschläge, was optimiert werden kann und haben sogar ein Mitspracherecht beim Farbkonzept und bei der Möbelauswahl“, sagt die 24-Jährige. Wichtig sei ihr beispielsweise das Thema Barrierefreiheit. „In den Wohnheimen auf dem Tita-Cory-Campus werden – anders als in den anderen – auch mehrere Küchen barrierefrei sein“, freut sich Nele Breuers.

Erst vor wenigen Tagen sei im Beirat das Bewerbungsverfahren besprochen worden. Im Februar des kommenden Jahres werden zunächst diejenigen angeschrieben, die ihr Zimmer verlieren, denn mit der Fertigstellung des Tita-Cory-Campus wird das Thomas-Morus-Kolleg geschlossen. Ab März können sich dann Interessierte aus allen Wohnheimen des Bischöflichen Studierendenwerks bewerben, ab April sind schließlich auch externe Bewerbungen möglich.

Informationen zu den Zimmern auf dem Tita-Cory-Campus gibt es demnächst im Internet auf www.bsw-muenster.de.

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