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Schäden an Kirchen und Kitas im Münsterland bleiben gering

Unwetter in NRW: Starkregen überflutet Krankenhaus-Anfahrt in Rheine

  • Heftiges Unwetter in Teilen von Nordrhein-Westfalen: Auf dem Gebiet des Bistums Münster war der Kreis Steinfurt am stärksten betroffen.
  • In Rheine war die Anfahrt zum Mathias-Spital überflutet, in eine Kita drang Wasser ein, in Neuenkirchen war die Bücherei St. Anna betroffen.
  • In der Nacht zu Donnerstag beruhigte sich die Lage wieder.
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Ein heftiges Unwetter hat in Teilen von Nordrhein-Westfalen für chaotische Zustände gesorgt. Mehrere Menschen, darunter zwei Feuerwehrleute, kamen ums Leben, Häuser wurden zerstört, Autobahnen und Bahnstrecken sind gesperrt worden. Auch auf dem Gebiet des Bistums Münster ergossen sich sintflutartige Regenfälle. Größere Schäden an kirchlichen Gebäuden blieben jedoch aus.

Am stärksten betroffen war der Kreis Steinfurt. Dort ist die Feuerwehr laut Medienberichten zu etwa 650 Einsätzen alarmiert worden. Insbesondere in Rheine, Neuenkirchen und Steinfurt, aber auch in Hörstel und Emsdetten rückten die Einsatzkräfte aus. Zahlreiche Keller liefen voll.

In Rheine ist die Anfahrt des Mathias-Spitals und die Unterführung am Bahnhof zeitweise überflutet worden. In der Unterführung ist ein Auto stecken geblieben, eine Person konnte gerettet werden. Die kirchlichen Gebäude und Kindertagesstätten der Pfarreien St. Antonius und St. Dionysius sind weitgehend von Unwetterschäden verschont geblieben. Lediglich aus einer Kita der Pfarrei St. Antonius sei ein Wassereinbruch gemeldet worden, heißt es am Donnerstagmorgen aus dem Pfarrbüro.

 

Wasser läuft in Neuenkirchen in eine Bücherei

 

In Neuenkirchen ist Wasser in die Bücherei St. Anna eingedrungen, teilte das Pfarrbüro mit. Es sei durch die Fenster und die Decke gekommen. Durch schnelle Reaktion konnte ein größerer Schaden verhindert werden. In den Kindertagesstätten und den Kirchen sei es trocken geblieben.

Große Wassermengen sind ebenfalls aus Steinfurt, Burgsteinfurt und Hörstel gemeldet worden. Es habe ordentlich geregnet, heißt es in einer Umfrage von "Kirche-und-Leben.de" einhellig aus den Pfarrbüros und dem Kreisdekanat. Schäden von kirchlichen Gebäuden und Einrichtungen waren allerdings am Morgen nach dem Unwetter noch nicht registriert worden.

In der Nacht zu Donnerstag beruhigte sich die Lage im Kreis Steinfurt. Die Feuerwehren des Kreises seien deshalb, berichtet Radio RST, zu Einsätzen in anderen Teilen von Nordrhein-Westfalen gerufen worden, um dort zu helfen.

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