Zum Gedenktag des heiligen Valentin am 14. Februar

Valentinstag - woher stammt der Brauch für Verliebte?

Valentinstag -woher stammt der Brauch für Verliebte? Das erklärt Kirche+Leben-Redakteurin Marie-Theres Himstedt im Video.
Valentinstag -woher stammt der Brauch für Verliebte? Das erklärt Kirche+Leben-Redakteurin Marie-Theres Himstedt im Video.Video: Marie-Theres Himstedt
Kirche+Leben-Redakteurin Marie-Theres Himstedt

Zum Valentinstag schenken sich Verliebte meistens eine Kleinigkeit: Blumen, Schokolade oder Parfum. Zurück geht dieser Brauch vermutlich auf den heiligen Valentin. Im alten Rom soll er trotz Verbots Paare christlich getraut haben. Lief es in der Ehe nicht rund, half Valentin, der 209 nach Christus wegen seines christlichen Glaubens ermordet wurde,  auch als Seelsorger.

Eine andere Erklärung knüpft an die römische Götterwelt an. Im alten Rom gedachte man am 14. Februar der Göttin Juno, die als Schützerin von Ehe und Familie galt. Die Frauen bekamen Blumen geschenkt. Diese Verehrung ging dann auf Valentin über.

Valentinstag wieder nach dem Zweiten Weltkrieg populär

Im Mittelalter zählte er zu den beliebtesten Heiligen so wie Nikolaus oder St. Martin. Später war es Brauch, dass junge Paare am Valentinstag durch das Los "füreinander bestimmt" wurden. Nach gegenseitigem Austausch von Geschenken blieben sie ein Jahr verlobt, ehe sie heiraten durften.

Der Run auf dem Valentinstag mit Geschenken, Schokolade Parfüm oder auch Blumen, der kam erst nach dem zweiten Weltkrieg auf. Soldaten aus Amerika und England brachten den Brauch nach Deutschland.