Hilfe für „Migrant Offshore Aid Station“ (MOAS)

Bistum Münster spendet für Seenotrettung von Flüchtlingen

Das Bistum Münster unterstützt die Rettung von Flüchtlingen aus dem Mittelmeer. Eine Spende sei der privaten Initiative „Migrant Offshore Aid Station“ (MOAS) zugegangen, teilte die Bischöfliche Pressestelle mit. Der Betrag solle ungenannt bleiben. Das MOAS-Boot „Phoenix“ rettet Menschen, die auf nicht seetüchtigen Booten von Libyen nach Italien gelangen wollen.

Dank der „großzügigen Spende“ habe MOAS seine Arbeit bereits zum 1. April aufgenommen, schrieb Matthias Dentler von MOAS Deutschland in einem Dankesbrief. In den vergangenen Jahren sei dies erst zum 1. Mai möglich gewesen. Eine MOAS-Mitarbeiterin mailte vor wenigen Tagen, es habe bereits drei erfolgreiche Einsätze gegeben. Bei einem davon seien 320 Flüchtlinge nach Sizilien gebracht worden.

MOAS hatte seine Arbeit bereits im April beginnen wollen, nachdem sich im relativ warmen März viele Flüchtlinge auf den Weg gemacht hatten. Dabei sollen mindestens 560 Flüchtende im Mittelmeer ertrunken sein.