Zuwachs 2019 um knapp 60.000 Euro

Für Renovabis gaben Katholiken im Bistum Münster 690.000 Euro

Katholiken im Bistum Münster haben 2019 rund 690.000 Euro für Renovabis gespendet. Das sind knapp 60.000 Euro mehr als 2018, teilte das katholische Ostmitteleuropa-Hilfswerk auf Anfrage von „Kirche-und-Leben.de“ mit.

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Katholiken im Bistum Münster haben 2019 rund 690.000 Euro für Renovabis gespendet. Das sind knapp 60.000 Euro mehr als 2018, als 633.100 Euro verzeichnet wurden, teilte das katholische Ostmitteleuropa-Hilfswerk auf Anfrage von „Kirche-und-Leben.de“ mit.

Bisher kamen 689.423 Euro zusammen. Die Zahl ist den Angaben zufolge vorläufig, weil noch nicht alle Ergebnisse der Allerseelen-Sammlung vorliegen. Renovabis erhält zwei Kollekten – am Pfingstsonntag für die allgemeine Arbeit und am 2. November für die Priesterausbildung in Ostmitteleuropa.

Plus vor allem bei den Kollekten

Der Zuwachs geht vor allem auf die Kollekten zurück. 2019 kamen dabei – vorläufig – 289.104 Euro zusammen. 2018 waren es 243.500 Euro gewesen. Die Summe der überwiesenen Spenden stieg von 389.600 Euro auf 400.319 Euro.

Die Kollektenergebnisse der Hilfswerke schwanken Jahr für Jahr. Tendenziell sinken sie, weil die Zahl der Gottesdienstbesucher und die Zahl der Messfeiern in fusionierten Großpfarreien abnimmt.

Aktion 2020 schaut auf die Ukraine

Die Pfingstaktion 2020 von Renovabis steht unter dem Leitwort „Selig, die Frieden stiften. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung“. Erstmals hat das Hilfswerk ein Beispielland für sene Aktion gewählt – die Ukraine. Nach kriegerischen Auseinandersetzungen hatten pro-russische Separatisten den Osten dieses Landes für unabhängig erklärt.

Die Lage erinnere ganz besonders daran, wie zerbrechlich der Friede in Europa sei, sagt Renovabis-Hauptgeschäftsführer Christian Hartl. Auch 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs müsse immer wieder neu darum gerungen werden. Zumal Frieden nicht lediglich als Abwesenheit von Krieg verstanden werden dürfe.

Die deutschen katholischen Hilfswerke haben „Frieden“ zu ihrem gemeinsamen Jahresthema 2020 bestimmt. Diese Absprache gibt es zum ersten Mal.

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