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Weg frei für Verschmelzung mit Marienhaus-Stiftung Waldbreitbach

Kartellamt: Franziskus-Stiftung Münster darf Mega-Fusion vorantreiben

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Der Weg für die Fusion zweier christlicher Krankenhaus-Riesen ist frei. Das Bundeskartellamt hat den Zusammenschluss der St.-Franziskus-Stiftung Münster und der Marienhaus-Gruppe Waldbreitbach (Rheinland-Pfalz) gebilligt, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der beiden Konzerne. Die Unternehmen kündigen an, in den nächsten Wochen weitere Schritte zur Fusion vorzubereiten. Ein konkretes Datum für die Zusammenführung wird nicht genannt.

Die Fusionsabsicht war bereits im März 2022 von den beiden Unternehmen mitgeteilt worden. Dabei sollen beide Stiftungen als Eigentümerinnen eines neu entstehenden Unternehmens bestehen bleiben. In diesem Unternehmen sollen nach eigenen Angaben mehr als 27.000 Mitarbeitende in mehr als 100 Einrichtungen – Krankenhäuser, Altenhilfe und weitere Gesundheitseinrichtungen – tätig sein.

Rund eine Million Patienten und Bewohner in Nordrhein-Westfalen, Bremen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sollen in Zukunft unter einem gemeinsamen Dach betreut werden.

Zur Franziskus-Stiftung

Die St.-Franziskus-Stiftung Münster als das größere der beiden Unternehmen zählt nach eigenen Angaben schon jetzt zu den größten konfessionellen Krankenhausgruppen Deutschlands. Dazu gehören 15 Krankenhäuser sowie neun Behinderten- und Senioreneinrichtungen in Ahlen, Beckum, Bremen, Ennigerloh, Greven, Hamm, Kamp-Lintfort, Lüdinghausen, Meerbusch, Münster, Recklinghausen, Süchteln, Telgte und Warendorf. Darüber hinaus hält sie Beteiligungen etwa an ambulanten Rehabilitationszentren, Pflegediensten und Hospizen. In den Einrichtungen werden demnach knapp 600.000 Menschen von 14.500 Mitarbeitenden behandelt und betreut.

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