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Aktionswoche vom 21. Bis 27. September 2020

KFD-Mitglieder pilgern zu „Fridays for Future“

  • KFD-Aktionswoche „Frauen, wem gehört die Welt?“ läuft bis zum 27. September.
  • Pilgerwege sollen Teilnehmende für den Erhalt der Schöpfung sensibilisieren.
  • Am 25. September will die KFD gemeinsam mit „Fridays for Future“ demonstrieren.

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) hat am Montag eine bundesweite Pilger-Aktionswoche zum Klimaschutz gestartet. Unter dem Motto „Frauen, wem gehört die Welt?“ richten Gruppen in ganz Deutschland einen nachhaltigen Pilgerweg aus. Bis zum 27. September könnten sich Teilnehmende für den Erhalt der Schöpfung einsetzen. Am Ziel des jeweiligen Pilgerwegs bestehe die Möglichkeit, Selbstverpflichtungen zum Klimaschutz einzugehen.

So auch im Bistum Münster. Die KFD der Region Marl zum Beispiel lädt am 26. September zum nachhaltigen Pilgerweg ein. Die Strecke ist 13 Kilometer lang und zeigt an drei Stationen, „dass alle Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen müssen, um die Schöpfung zu bewahren“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Machen wir uns gemeinsam auf den Weg und stoppen mit vereinten Kräften Umweltzerstörung, Klimawandel, Ausbeutung und Ungerechtigkeit“, betont Elisabeth Jansen aus der KFD-Region Marl.

Einsatz für künftige Generationen

Auch die KFD-Sassenberg beteiligt sich an der Aktionswoche und pilgert am 25. September eine vier Kilometer lange Route. Im Mittelpunkt steht „das, was uns und künftige Generationen gut leben lässt und Zeichen einer positiven Veränderung sein kann“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung des Verbands.

Die KFD will sich mit ihrer Aktion für faire und nachhaltige Arbeitsbedingungen weltweit, eine nachhaltige Landwirtschaft, Klimagerechtigkeit, eine sozial gerechte Energiewende, ein zukunftsfähiges Mobilitätskonzept sowie Ressourcen- und Umweltschutz durch Abfallvermeidung einsetzen.

„KFD-Frauen for future“

Da passt es den Verantwortlichen der KFD gut, dass der nächste globale Klimastreik, zu dem „Fridays for Future“ am 25. September aufgerufen hat, genau in ihre Aktionswoche fällt: „Wir freuen uns, dass mit der ‚Fridays for Future‘-Bewegung ein neuer und starker Wind für die dringende Klimaschutz-Diskussion aufgekommen ist, an der sich weltweit viele Menschen beteiligen“, erläutert Andrea Niemann vom KFD-Diözesanverband Münster auf Anfrage von „Kirche-und-Leben.de“. So seine KFD-Mitglieder bundesweit aufgerufen, sich am globalen Klimastreik zu beteiligen.

Entsprechend ihrer christlichen Grundhaltung engagiere sich die KFD schon lange für die „Bewahrung der Schöpfung, führt Niemann weiter aus. So wolle man auch künftig mit den Aktivisten von „Fridays for Future“ kooperieren. „Wir haben in Absprache mit ihnen auch unseren Umwelttag 2021 mit ‚KFD-Frauen for future‘ untertitelt.“

KDFB-Klimawoche schließt sich an

Am Sonntag startet der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) seine Aktionswoche zum Thema „für mich. für dich. fürs Klima.“. Im Mittelpunkt stehen bis zum 4. Oktober Themen wie Mobilität, Konsum und Ernährung, Müllvermeidung und Grüne Oasen, wie der Verband am Mittwoch in Köln mitteilte. „Wir übernehmen Verantwortung für die Umwelt und setzen Zeichen für den Klimaschutz, der im eigenen Umfeld beginnt - sei es durch klimagerechte Ernährung, umweltfreundliche Energien oder die Selbstverpflichtung für ein Tempolimit“, erklärte KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth.

Die Schöpfung zu bewahren bedeute, nichts dem Zufall zu überlassen, sondern zielgerichtet aktiv zu werden, fügte Flachsbarth hinzu. „Das geschieht während der Aktionswoche vor Ort.“ Es liege in der Hand von Bürgern, Unternehmen, Kirchen und Politik, konkrete Beiträge für eine klimagerechte Zukunft zu leisten.

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