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Hilfsdienst spricht von ernstem gesellschaftlichen Problem

Malteser: Hausnotruf über Jahreswechsel stark gefragt - wegen Einsamkeit

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Viele einsame Senioren in Nordrhein-Westfalen haben an Weihnachten und Silvester den Notruf des Malteser Hilfsdiensts betätigt. Seit Heiligabend gingen rund 4.300 Hausnotrufe ein, wie die Malteser NRW am Donnerstag in Köln mitteilten.

In 350 Fällen musste demnach der Rettungswagen gerufen werden, bei sechs von zehn Anrufen war jedoch keine Hilfeleistung erforderlich. Es habe sich dabei oftmals um soziale Hilferufe gehandelt, die aus Einsamkeit getätigt worden seien.

Überdurchschnittlich viele Alarme

Zwischen dem 27. und 30. Dezember gingen laut Angaben durchschnittlich 200 Alarme am Tag ein – vier Mal so viele wie an Weihnachten, Silvester und Neujahr. Der Hilfsdienst sei besorgt über die Einsamkeit älterer Menschen, erklärte die Leiterin des Hausnotrufs der Malteser in NRW, Ruth Horn-Busch. „Das ist ein ernstes gesellschaftliches Problem.“ In NRW betreuen die Malteser 40.000 Hausnotrufkunden.

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