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28-Jähriger will Geflüchteten Geborgenheit vermitteln

Ukrainer Andrij Vytivskyi ist neuer Seelsorger im Bistum Münster

  • Seit Oktober ist der 28 Jahre alte Ukrainer als Seelsorger in Münster.
  • Krieg in der Ukraine hat Kommen des Priesters ins Bistum Münster nötig gemacht.
  • Er stammt aus der Kleinstadt Sambir, nahe der polnischen Grenze.
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Andrii Vytivskyi ist der neue Seelsorger für die Ukrainerinnen und Ukrainer in der Diözese Münster. Seit Oktober lebt der 28-Jährige in Münster. Das schöne Stadtpanorama, das er von seinem Büro in der Rosenstraße im Blick hat, kann nicht über die bedrückende Situation in seinem Heimatland hinwegtäuschen, die sein Kommen nach Münster überhaupt erst nötig gemacht hat. Mehrere tausend Flüchtlinge aus der Ukraine sind seit Beginn des russischen Angriffskrieges im Februar in Münster angekommen, im gesamten Bistum sind es noch deutlich mehr, heißt es von der Bischöflichen Pressestelle.

Vytivskyi lebt seit vier Jahren in Deutschland und kommt gebürtig aus der Westukraine, aus der Kleinstadt Sambir nahe der polnischen Grenze. Nach der Grundausbildung im Priesterseminar in der Ukraine ging Vytivskyi für ein Jahr nach Rom, schloss dort sein Philosophiestudium ab und zog anschließend nach Eichstätt, wo er an der Katholischen Universität ein Aufbaustudium Theologie absolvierte.

Ukrainern Heimat und Geborgenheit geben

Künftig wird Vytivskyi jeden Dienstag, Mittwoch und Freitag um 10 Uhr in der Kapelle des Liudgerhauses einen ukrainisch griechisch-katholischen Gottesdienst feiern. Und dann steht bald Weihnachten vor der Tür: „Dafür wollen wir Theaterstücke einstudieren, wie es bei uns üblich ist“, kündigt Vytivskyi an. Bei all den Angeboten gehe es vor allem um eins: „Den Geflüchteten ein Stück Heimat und Geborgenheit zu vermitteln.“

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