Umfrage unter Lesern von „Kirche-und-Leben.de“

Diese Taizé-Lieder sind besonders beliebt

Ungebrochen populär sind offenbar die meditativen und einfachen Gesänge der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé. Eine Umfrage unter Lesern von „Kirche-und-Leben.de“ aus Anlass des 25. Jahrestages des Todes von Taizé-Komponist Jacques Berthier zeigt, welche Lieder besonders beliebt sind. Rund 250 Teilnehmer haben bei zehn der wohl bekanntesten Gesänge zwischen drei Bewertungen ausgewählt: „Gefällt mir“, „Geht so“ und „gefällt mir nicht“.

Das selbstverständlich nicht repräsentative Ergebnis: „Meine Hoffnung und meine Freude“ ist der beliebteste Gesang, er gefällt 86,4 Prozent der Teilnehmer. Jacques Berthier komponierte es 1988, die Gemeinschaft von Taizé veröffentlichte es zu ihrem Europäischen Jugendtreffen am Jahreswechsel 2000/2001 in Barcelona. Der Text geht auf einen Vers im alttestamentlichen Propheten-Buch Jesaja zurück: „Siehe, Gott ist mein Heil; ich vertraue und erschrecke nicht. Denn meine Stärke und mein Lied ist Gott, der Herr. Er wurde mir zum Heil“ (Jes 12,2). Neben Katalanisch und Deutsch wurde es in Englisch, Französisch, Tschechisch, Kroatisch, Italienisch, Ungarisch, Polnisch, Portugiesisch, Albanisch, Slowenisch, Tagalog, Russisch und Ukrainisch übersetzt. Im Gotteslob ist es unter Nr. 365 zu finden.

Die weiteren Platzierungen

Auf Platz zwei wählten die Leser von „Kirche-und-Leben.de“ den Ruf „Laudate omnes gentes“. Der lateinische Vers stammt aus Psalm 117 und bedeutet in Gänze: „Lobt den Herrn, alle Völker, rühmt ihn, alle Nationen.“ Der Taizé-Klassiker „Ubi caritas“ folgt auf Platz drei. Schlusslichter der zehn wohl bekanntesten Gesänge sind der Ruf „Halleluja“ sowie die Gesänge „Laudate dominum omnes gentes“ und „Confitemini domini“.

Zur Auswahl standen darüber hinaus noch „Nada te turbe“, „Adoramus te“, „Bleibet hier und wachet mit mir“ sowie der Kanon „Gloria“.