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Diözesane Arbeitsgemeinschaft im Bistum Münster auch zum Thema Segen

Mitarbeitervertreter: Homosexuelle Kirchen-Beschäftigte nicht diskriminieren

  • Gegen eine Diskriminierung homosexueller Mitarbeitender in katholischen Einrichtungen wendet sich die Diözesane Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen im Bistum Münster.
  • Auch bei Kirche und Caritas „stellen wir Benachteiligungen von gleichgeschlechtlich lebenden Mitarbeitenden fest“, erklärt die DiAG MAV.
  • Sie äußert sich auch zu Segnungen für gleichgeschlechtliche Paare.
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Gegen eine Diskriminierung homosexueller Mitarbeitender in katholischen Einrichtungen wendet sich die Diözesane Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen (DiAG MAV) im Bistum Münster. Auch bei Kirche und Caritas „stellen wir Benachteiligungen von gleichgeschlechtlich lebenden Mitarbeitenden fest“, erklären der Vorsitzende der DiAG, Martin Wennekers, und die Geistliche Leiterin Stephanie Heckenkamp-Grohs. Dies dürfe nicht stattfinden. Beispiele nennt die Erklärung nicht.

Die DiAG äußert sich nach dem Nein der Glaubenskongregation zur Segnung homosexueller Paare. Der Vatikan vertrete eine „ausgrenzende und veraltete Sexualmoral“, die Minderheiten verletze und die Arbeit der Mitarbeitenden in der Seelsorge untergrabe, so die Erklärung der DiAG.

„Segen Gottes ist mit ihnen“

Für die Diözesane Arbeitsgemeinschaft sei es selbstverständlich, Menschen, die „sich auf eine verbindliche Beziehung einlassen“, auch in Zukunft zu begleiten und zu segnen: „Wir respektieren und schätzen die Liebe aller Menschen und glauben darüber hinaus, dass der Segen Gottes mit ihnen ist.“

Die DiAG MAV vereint nach eigenen Angaben rund 600 Mitarbeitervertretungen. Sie vertreten die Interessen von mehr als 100.000 Beschäftigten bei katholischen Arbeitgebern im Bistum Münster.

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