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„Familie muss auch bei hohen Inzidenzen funktionieren“

Familienbund: Politik fantasielos bei Corona-Hilfen für Familien

  • Kinder werden nach Ansicht des Familienbunds der Katholiken bei der Änderung des Infektionsschutzgesetzes zu wenig berücksichtigt.
  • Präsident Ulrich Hoffmann sprach von „Fantasie- und Kreativlosigkeit“ der Politik.
  • Familie müsse „auch bei hohen Inzidenzen funktionieren“.
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Kinder werden nach Ansicht des Familienbunds der Katholiken bei der Änderung des Infektionsschutzgesetzes zu wenig berücksichtigt. Der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ sagt Präsident Ulrich Hoffmann: „Wir beklagen eine Fantasie- und Kreativlosigkeit in der Frage, wie man auch bei hohen Inzidenzen eine verantwortliche Kinderbetreuung organisieren kann.“ Familie sei keine Einrichtung, die man schließen könne. „Die muss auch bei hohen Inzidenzen funktionieren.“

In den 13 Monaten der Pandemie seien Familien zu wenig unterstützt worden, so Hoffmann. Sinnvoll wären etwa ein Corona-Kindergeld und eine Corona-Elternzeit.

Auch Bildung werde vernachlässigt

Auch vernachlässige die Politik die Bildung, ergänzt Hoffmann. Er habe schon oft erlebt, dass kreative Lösungen etwa von Schulleitungen zu Unterricht in anderen Räumen eher unterbunden als gefördert würden. Dass eine stärkere Vereinheitlichung der Maßnahmen Abhilfe schaffe, bezweifle er.

Dem Familienbund der Katholiken gehören 15 Verbände an, darunter Caritas, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, Katholische Landvolkbewegung, Kolpingwerk und Katholische Frauengemeinschaft. Zudem gibt es nach eigenen Angaben rund 20.000 Einzelmitglieder in den Diözesanverbänden des Familienbunds.

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