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Schulseelsorger und Lehrer fordern Fünftklässler für guten Zweck heraus

Gymnasium Martinum Emsdetten: Namenstags-Wette gegen die Schüler

  • Aus Anlass des Martinstags und der Caritas-Aktion „Eine Millionen Sterne“ startet die Schulseelsorge der Pfarrei St. Pankratius Emsdetten eine besondere Challenge.
  • Die Fünftklässler des Gymnasiums Martinum sollen so viele Spenden für die Tafel sammeln, dass der „Martinsmantel“ in der Herz-Jesu-Kirche „komplett“ bedeckt ist.
  • Verlieren der Lehrer und die Schulseelsorger die Wette, fahren sie sich mit der Schubkarre von der Schule bis zur Tafel der Caritas. 
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Das ist wohl eine Wette, die man gern verliert: Aus Anlass des Martinstags, des Namenstags des Gymnasiums Martinum und der Caritas-Aktion „Eine Million Sterne“ startet die Schulseelsorge der Pfarrei St. Pankratius Emsdetten eine besondere Challenge: „Wir, Andreas Heller, Erprobungsstufenkoordinator, und Markus Hachmann, Schulseelsorger, wetten, dass es die fünften Klassen des Gymnasiums nicht schaffen, Spenden für die Tafel des Caritasverbandes Greven-Emsdetten zusammenzutragen“, schreibt die Schulseelsorge Emsdetten bei Instagram. Der eigens ausgelegte, mehrere Meter lange, rote „Mantel“ von St. Martin im Mittelgang der Herz-Jesu-Kirche müsse „komplett“ von Spenden bedeckt sein.

„Die Klassen feiern hier immer traditionell Sankt Martin. Adel verpflichtet“, sagt Markus Hachmann auf Anfrage von „Kirche-und-Leben.de“. Die Aktion laufe in ähnlicher Form jedes Jahr. „Es geht nicht um Geld, sondern um Sachspenden“, betont der Schulseelsorger. Dinge, die die Tafel der Caritas gut weitergeben könne: haltbare Lebensmittel oder Kleidung.

Wettverlierer müssen sich in der Schubkarre schieben

Am kommenden Montag und Dienstag feiert Hachmann Martinsgottesdienste mit den vier fünften Schulklassen des städtischen Gymnasiums Martinum: „Top, die Wette gilt“, sagt der Schulseelsorger. Falls er verliert, wird er sich gegenseitig mit Andreas Heller, der am Gymnasium die Fächer Mathematik und Musik unterrichtet, in einer Schubkarre vom Gymnasium bis zur Tafel des Caritasverbandes schieben. Je nach Strecke sind das mindestens drei Kilometer.

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