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Priester äußert sich über Wesen und Glauben des CDU-Kanzlerkandidaten

Heimatpfarrer über Armin Laschet: Bei Problemen nicht "weinerlich"

  • Der Heimatpfarrer von Armin Laschet hat sich zum Glauben des CDU-Kanzlerkandidaten geäußert.
  • Laschet habe Werte wie Nächstenliebe, Fairness und Treue verinnerlicht.
  • Aber er habe als Jugendlicher nicht ständig die Hände gefaltet.
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Heribert August (74), langjähriger Heimatpfarrer des CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet, hat sich über den Glauben des Politikers geäußert. "Er ist mehr Christ als Katholik", sagte August dem "Spiegel" (Samstag). Das bedeute, dass Laschet die Werte Nächstenliebe, Fairness und Treue verinnerlicht habe. "Er hat eine religiös begründete Gelassenheit, er hat die Kraft, die komplizierten Momente auszuhalten. Und das Gottvertrauen, dass sich die Dinge zum Guten entwickeln."

Armin Laschet nicht "weinerlich oder klagend"

Laschet sei als Jugendlicher keiner gewesen, der ständig die Hände gefaltet habe, fügte der Priester hinzu, der rund 30 Jahre lang Pfarrer in Laschets Heimatgemeinde war, Sankt Aposteln in Aachen. Auch reagiere der NRW-Ministerpräsident nicht "weinerlich oder klagend", wenn es Probleme gebe.

Beide tauschen sich demnach weiterhin regelmäßig aus. Als Politiker brauche man "den Kampf, die Schläue, das hat der Armin, er ist kein Heiliger", so August. Zugleich habe Laschet "seinen Erfolg nie auf dem Rücken anderer errungen".

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