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Jahresbericht der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL)

Nachfrage nach Familienberatung im Bistum Münster steigt

Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) im Bistum Münster verzeichnet eine weiter wachsende Nachfrage. 2016 nahmen 13.500 Personen Unterstützung der 38 Beratungsstellen in Anspruch, fast fünf Prozent mehr als 2015.

Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) im Bistum Münster verzeichnet im 50. Jahr ihres Bestehens eine weiter wachsende Nachfrage. 2016 nahmen 13.500 Personen Unterstützung der 38 Beratungsstellen in Anspruch, fast fünf Prozent mehr als 2015, wie aus dem Jahresbericht der EFL hervorgeht. Mit Blick auf die vergangenen 20 Jahre stiegen die Beratungen im nordrhein-westfälischen und im niedersächsischen Teil des Bistums demnach um fast das Doppelte an.

Die Zahl der Beratungsstunden belief sich 2016 nach den Angaben auf fast 58.000. Jeder Beratungsprozess umfasste im Schnitt 4,5 Kontakte in Form von persönlichen Gesprächen, Telefonaten, E-Mails oder Chat-Kontakten. 60 Prozent der Ratsuchenden waren Frauen.

Zwei Drittel der Kosten aus Kirchensteuern finanziert

Die Hälfte aller Klienten hatte 2016 einen verbindlichen Rechtsanspruch auf Beratung, da minderjährige Kinder von den Problemen der Eltern betroffen waren. Zudem bietet die EFL auch kinderlosen Paaren und Paaren mit erwachsenen Kindern Unterstützung an.

Finanziert wird die Beratung zu mehr als zwei Dritteln (67,3 Prozent) aus Kirchensteuermitteln des Bistums Münster. 19,3 Prozent steuerten die Kommunen bei, 9,1 Prozent das Land Nordrhein-Westfalen. Die restlichen etwa drei Prozent stammten aus Drittmitteln, Spenden und Mitteln von Kirchengemeinden.

Der Leiter der EFL im Bistum Münster, Markus Wonka, sagte, die Ratsuchenden erwarteten gerade von kirchlichen Einrichtungen einfühlsame und fachlich kompetente Informationen und Wegbegleitung. Diesem Auftrag werde sich die EFL auch künftig stellen.

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