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Franziskus sieht theologisches Problem

Papst erteilt Frauenpriestertum erneut Absage

  • Papst Franziskus hat sich gegen Frauen als Priesterinnen ausgesprochen.
  • Das Nein zur Frauenweihe sei aber keine Benachteiligung.
  • In der Verwaltung des Vatikan hat der Papst mehrere Frauen eingesetzt.
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Papst Franziskus hat sich erneut gegen ein Frauenpriestertum in der katholischen Kirche ausgesprochen. Im Interview mit dem „America Magazine“ der US-Jesuiten erklärte er, dass diese Frage ein theologisches Problem sei. „Wir amputieren das Wesen der Kirche, wenn wir nur auf die Weiheämter schauen“, so das Kirchenoberhaupt.

Das Nein zur Frauenweihe sei keine Benachteiligung. Vielmehr spiegele sich die Würde der Frau direkt in der Kirche wider, die ebenfalls weiblich sei. Leider habe die Kirche bislang „zu oft versagt“, dieses Prinzip zu erklären.

Franziskus setzt vermehrt Frauen ein

Franziskus wies auf die Bedeutung von Frauen etwa in administrativen Positionen hin. „In dieser Hinsicht glaube ich, dass wir den Frauen mehr Raum geben müssen. Hier im Vatikan funktionieren die Stellen, an denen wir Frauen eingesetzt haben, besser“, betonte der Papst. So habe er im Wirtschaftsrat fünf der sechs Stellen für Laien mit Frauen besetzt. „Das war eine Revolution“, sagte der 85-Jährige.

Zudem sei die stellvertretende Gouverneurin des Vatikan weiblich. „Wenn eine Frau in die Politik geht oder etwas leitet, dann macht sie es im Allgemeinen besser. Viele Wirtschaftsexperten sind Frauen, und sie erneuern die Wirtschaft auf konstruktive Weise“, lobte Franziskus.

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