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Dienstleister verschickte Stimmzettel der falschen Pfarrei

Pfarreiratswahl in Ahaus-Wüllen und Wessum abgesagt

  • St. Andreas und Martinus in Wüllen und Wessum bei Ahaus hat die Pfarreiratswahl abgesagt.
  • In der Pfarrei kursiert eine unbekannte Zahl falscher Stimmzettel.
  • Nun wird das Gremium vom Generalvikariat berufen.
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Der Wahlausschuss von St. Andreas und Martinus in Wüllen und Wessum bei Ahaus hat die für den 6. und 7. November geplante Pfarreiratswahl abgesagt. In der Pfarrei kursiert eine unbekannte Zahl falscher Stimmzettel, teilt die Bischöfliche Pressestelle mit.

Die Verantwortlichen in Wüllen und Wessum hatten sich - wie insgesamt 94 Pfarreien im Bistum Münster - für die Allgemeine Briefwahl entschieden. Dabei stellt ein externer Dienstleister die Wahlbriefe für sämtliche wahlberechtigten Katholiken in beiden Orten zusammen, die dann direkt zugestellt werden.

 

Zahl der falschen Stimmzettel nicht absehbar

 

„Allerdings haben wir die Rückmeldung von einigen Gemeindemitgliedern erhalten, dass sich in ihren Wahlunterlagen falsche Stimmzettel befunden haben. Nun wissen wir nicht, wie viele der rund 7.000 Wahlberechtigten davon betroffen sind“, erläutert Pfarrer Michael Berning.

Es sei nicht abzuschätzen, wie viele Stimmzettel der Dienstleister vertauscht habe. Deshalb habe der Wahlausschuss entschieden, die Wahl aufzuheben.

 

Pfarreirat wird nun berufen - alle Kandidierenden dabei

 

„Die bischöfliche Behörde kann in einem solchen Fall einen Pfarreirat berufen. Diese Möglichkeit wollen wir in Anspruch nehmen“, erläutert Berning. So setzt sich der neue Pfarreirat aus allen 14 Kandidierenden zusammen, die zur Wahl standen. Sie werden vom Generalvikariat in das Gremium berufen. „Normalerweise wären es nur zehn Mitglieder gewesen“, so der Seelsorger.

Die Wahlen zum Kirchenvorstand seien nicht betroffen: „Die Unterlagen kommen aus einer anderen Druckerei. Die Stimmzettel sind korrekt.“

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