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Ideen in Voerde, Haltern am See, Dorsten und Reinhausen bekommen bis zu 500 Euro

Beispielhafte Nikolaus-Aktionen im Bistum Münster erhalten Unterstützung

  • Mit bis zu 500 Euro werden in diesem Jahr Nikolaus-Aktionen in Voerde, Haltern am See, Dorsten und Reinhausen unterstützt.
  • Sie hatten sich um die Finanzspritze bei der Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder“ des Bonifatiuswerks beworben.
  • Die unterstützten Aktionen richten sich an bedürftige Kinder und Senioren, die besonders von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen sind.
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Bis zu 500 Euro Unterstützung hatte das Bonifatiuswerk bei seiner Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder“ in Aussicht gestellt. Im Bistum Münster kommt diese Finanzspritze nun bei sechs Gruppen an, da sie zum Nikolaustag „durch ehrenamtliches und solidarisches Engagement Orte guter Taten schaffen“, heißt es in einer Pressemitteliung des Bonifatiuswerks. Deutschlandweit werden demnach in diesem Jahr 62 Initiativen unterstützt.

In der katholischen Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Voerde findet am 6. Dezember eine Kutschfahrt mit dem Nikolaus durch die Stadt statt. Mit dem nötigen Sicherheitsabstand am Wegesrand können sich Familien mit ihren Kindern über kleine Geschenke freuen. Die Gemeinde versuche seit Jahren, den Nikolaus gegenüber den improvisierten Weihnachtsmann-Gestalten in den Fokus zu setzen, heißt es vom Bonifatiuswerk.

 

Nikolaustüten für Senioren und Kinder aus prekären Familien

 

Die Gemeindemitglieder von St. Andreas in Hullern, einem Ortsteil der Stadt Haltern am See, wollen Senioren eine Adventstüte mit kleinen Überraschungen am Vorabend des 6. Dezembers überreichen. Da wegen der Pandemie die sonst üblichen Seniorennachmittage ausfallen, soll die Aktion ein Zeichen der Verbundenheit mit den älteren Menschen setzen.

Die Pfarrgemeinde St. Paulus in Dorsten will mit verschiedenen Kooperationspartnern Nikolaustüten an Kinder aus prekären Familien verteilen.

 

Geocach auf den Spuren des Nikolaus

 

Der Caritasverband für das Dekanat Dorsten packt kleine „Wundertüten“, mit Schokonikoläusen, geistlichen Texten und besonders gestalteten Karten und verschenkt diese, ganz im Geiste des Heiligen Nikolaus, an Personen, die besonders unter der Corona-Pandemie leiden oder von dieser besonders beansprucht werden. „Wir möchten in dieser Coronazeit im Advent ein positives Zeichen setzen und Menschen eine Freude bereiten, denen diese Zeit besonders zusetzt“, beschreibt Sabine Cremer, eine der Projektinitiatoren, den Hintergrund der Aktionsidee.

Der Jugendverband CAJ Reinhausen in Duisburg hat sich ein besonderes Geocaching Quiz unter dem Motto „Auf den Spuren des Nikolaus!“ ausgedacht und möchte damit den teilnehmenden Kindern den heiligen Nikolaus näherbringen. Teil der einzelnen Stationen sind auch „Gaben-Läden“, in denen man etwas hineinstellen soll, um diese Gaben mit anderen zu teilen.

 

Kindergarten-Chor singt Lieder für Senioren

 

Unter dem Titel „Nikolaus verbindet Jung und Alt!“ möchte der Kindergarten St. Marien in Haltern am See am Nikolaustag den Bewohnern und dem Personal eines Altenwohnhauses nicht nur mit Schokoladennikoläusen eine Freude bereiten. Angepasst an die aktuellen Corona-Sicherheitsmaßnahmen plant der Kindergarten-Kinderchor, Nikolauslieder draußen vor der Einrichtung zu singen.

 

Austen: Nikolaus ist ‚Superspreader‘ der guten Taten

 

„Die Botschaft ist klar: Gutes tun. Dass unserem Aufruf viele Menschen in Deutschland gefolgt sind, freut mich sehr und schenkt uns gerade in diesen Tagen die Zuversicht, die so viele von uns benötigen. Füreinander da sein und so zu handeln wie es der heilige Nikolaus getan hat, dieses Verhalten zeigt, dass der Heilige als ‚Superspreader‘ der guten Taten nicht aus der Mode gekommen ist. Denn all diese Initiativen stecken an – mit hoffnungsvollen Lichtblicken jetzt und für die kommende Zeit“, sagt der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

„Wir dürfen existentielle Not nicht aus den Augen verlieren. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, den Anderen im Blick zu behalten. Deswegen wollen wir ehrenamtlich Mitwirkenden den Rücken stärken, denn ohne ihr selbstloses Engagement ist der Einsatz für den Nächsten nicht möglich. Mit dieser Aktion wollen wir diesen essentiellen Projekten Tatkraft mitgeben, weil auch der Nikolaus nicht nur hingeschaut hat, sondern tatkräftig angepackt hat – ein echt gutes Vorbild“, sagt Sängerin Maite Kelly. Sie ist langjährige Patin der „Weihnachtsmannfreien Zone“, die das Bonifatiuswerk 2002 ins Leben gerufen hat und zu der die Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ gehört.

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