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Ständiger Rat will so die Einladung der Kleruskongregation annehmen

Bischöfe: Synodaler Weg soll mit Vatikan über Instruktion sprechen

Deutschlands Diözesanbischöfe nehmen die Einladung des Vatikans zu Gesprächen über dessen Pfarrei-Instruktion an. Allerdings sollen dazu nicht nur Bischöfe, sondern das auch Laien bestehende Präsidium des Synodalen Wegs nach Rom reisen.

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Das aus Bischöfen und Laien bestehende Präsidium des Synodalen Wegs soll mit der Kleruskongregation im Vatikan über deren umstrittene Instruktion zu Pfarrern und Pfarreien sprechen. Bischöfe, Priester, Dia­kone und Laien würden schließlich in der Instruktion gleichermaßen angesprochen. Das haben Deutschlands Diözesanbischöfe am Montag im Ständigen Rat beschlossen. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Georg Bätzing, wolle dies dem Präfekten der Kongregation, Kardinal Beniamino Stella, vorschlagen und damit dessen Gesprächseinladung annehmen.

Dem Synodalpräsidium gehören neben Bätzing drei weitere Personen an: Thomas Sternberg und Karin Kortmann als Präsident und Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) sowie der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode als stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz.

„Differenzierte Situationen in den Ortskirchen“

Der Ständige Rat betont, der Instruktion komme „hohe Relevanz für die Arbeit in den Pfarrgemeinden“ zu. Allerdings bedürften einige Fragestellungen „nicht zuletzt mit Blick auf die in fast allen Bistümern stattfindenden Strukturprozesse“ der Erörterung mit dem Vatikan. Gespräche dort könnten die Instruktion zu einer „echten Hilfe für die differenzierten Situationen in den Ortskirchen“ machen.

Im Ständigen Rat kommen regelmäßig alle Diözesanbischöfe in Deutschland zusammen. Zur Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz gehören indes auch die Weihbischöfe.

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