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300 bis 600 Malteser täglich in Flutgebieten unterwegs

Flutkatastrophe: Malteser bereiten langfristigen Hilfseinsatz vor

Der Malteser Hilfsdienst plant langfristige Hilfe für die Betroffenen in den Flutgebieten.
Deshalb ist nun das Hochwasserhilfeprogramm "Fluthilfe 21" ins Leben gerufen worden.
Täglich sind 300 bis 600 Malteser in den Flutgebieten im Einsatz.

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Der Malteser Hilfsdienst plant langfristige Hilfe für die Betroffenen in den Flutgebieten. Die Organisation habe das Hochwasserhilfeprogramm "Fluthilfe 21" ins Leben gerufen, teilten die Malteser in Nordrhein-Westfalen am Montag in Köln mit. Spendengelder sollen so unter anderem in Kooperation mit der "Aktion Deutschland hilft" für "bedarfsgerechte Hilfe" eingesetzt werden.

"Soforthilfen, Einzelfallhilfen und institutionelle Zuwendungen - wir haben über unser Fluthilfeprogramm zunächst eine erste Bedarfserkundung vorgenommen", erklärte Projektleiter Ingo Radtke. Auch kirchliche und kommunale Akteure vor Ort würden einbezogen. Für erste Maßnahmen seien etwa Bautrockner und mobile Duschen beschafft sowie Impfmöglichkeiten angeboten worden.

Täglich 300 bis 600 Malteser im Einsatz

Seit Beginn der Flutkatastrophe sind den Angaben zufolge täglich zwischen 300 und 600 Malteser im Einsatz. Sie unterstützten vor allem im Betreuungs- und Sanitätsdienst und halfen somit etwa bei der Evakuierung und Versorgung Betroffener. Nun sei vor allem humanitäre Hilfe gefragt. Der Hilfsdienst leiste auch psychosoziale Unterstützung.

Stichwort Soforthilfe: Mehr als 15 Millionen Euro Soforthilfe des Landes Rheinland-Pfalz sind nach der Flutkatastrophe bislang an Bürger im schwer betroffenen Landkreis Ahrweiler ausgezahlt worden. Bisher seien rund 7.500 Anträge bewilligt worden, teilte das Statistische Landesamtes am Montag mit, das die Auszahlung als Amtshilfe für den Landkreis Ahrweiler übernommen hat.

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