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Umweltbischof der Bischofskonferenz zum Klimaschutzgesetz

Weihbischof Lohmann und Verbände: Mehr Einsatz für Klimaschutz!

  • Der katholische Umweltbischof Rolf Lohmann und das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit drängen die Politik zu mehr Anstrengungen gegen den Klimawandel.
  • „Wir müssen den CO2-Ausstoß drastisch verringern“, schrieb der Weihbischof aus Xanten.
  • Auch 85 kirchliche Organisationen forderten die Politik auf, Klimaschutz zum Maßstab ihres Handelns in allen Sektoren zu machen.
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Der katholische Umweltbischof Rolf Lohmann und das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit drängen die Politik zu mehr Anstrengungen gegen den Klimawandel. „Wir müssen den CO2-Ausstoß drastisch verringern. Wenn es hier keinen Wandel gibt, wird es mit dem Lebens-Atem in der Schöpfung Gottes immer problematischer“, schrieb der Weihbischof aus Xanten auf dem Twitterkanal der Deutschen Bischofskonferenz.

Der Leiter der Arbeitsgruppe für ökologische Fragen der Bischöfe betonte mit Bezug auf das vom Bundeskabinett zu erarbeitende Klimaschutzgesetz: „Wir brauchen die Luft zum Atmen so nötig.“ Nachdem das Bundesverfassungsgericht das bestehende Gesetz in Teilen für verfassungswidrig erklärt hatte, hatten Umweltministerin Svenja Schulze und Finanzminister Olaf Scholz (beide SPD) Eckpunkte eines neuen Gesetzesentwurfes vorgestellt.

Erklärung von 85 Organisationen

Auch 85 kirchliche Organisationen forderten die Politik auf, Klimaschutz zum Maßstab ihres Handelns in allen Sektoren zu machen. Zugleich unterstreicht ihr Aufruf die Unterstützung der Kirchen für mehr globale Klimagerechtigkeit sowie die Entschlossenheit, selbst einen wichtigen Beitrag zu leisten, teilte das Ökumenische Netzwerk Klimagerechtigkeit mit.

In Solidarität mit den Ländern des Globalen Südens rufen die beteiligten Landeskirchen, Bistümer, Verbände, Orden, Werke und Gemeinden auf, den Einsatz für eine klimagerechte Zukunft auch an den Bedürfnissen der ärmsten und verletzlichsten Bevölkerungsgruppen zu orientieren.

Deutschlands finanzielle Zusagen

Im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens habe Deutschland Mittel für die ärmsten und von der Klimakrise am stärksten betroffenen Staaten zur Anpassung an den Klimawandel zugesagt. Bisher fließe zu wenig Geld: „Um die Länder vor den schlimmsten Folgen zu bewahren, erfordern Deutschlands Zusagen eine lineare Steigerung der jährlichen Haushaltsmittel auf acht Milliarden Euro ab 2025“, sagte die klimapolitische Referentin bei „Brot für die Welt“, Sabine Minninger.

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