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Videobotschaft des Kölner Kardinals

Woelki freut sich auf Rückkehr ins Erzbistum Köln nach Auszeit

  • Kardinal Rainer Maria Woelki ist fest entschlossen, nach der vom Papst gewährten Auszeit im nächsten Frühjahr wieder sein Amt als Kölner Erzbischof fortzusetzen.
  • Darauf freue er sich, sagte er in seiner wöchentlichen Videobotschaft auf dem Kölner Internetportal domradio.de.
  • Am Freitag war bekannt geworden, dass Papst Franziskus dem 65-Jährigen eine Auszeit von Mitte Oktober bis Aschermittwoch gewährt.
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Kardinal Rainer Maria Woelki ist fest entschlossen, nach der vom Papst gewährten Auszeit im nächsten Frühjahr wieder sein Amt als Kölner Erzbischof fortzusetzen. "Dann werde ich nämlich wieder meinen Dienst mit voller Kraft aufnehmen, um gemeinsam mit Ihnen an der Zukunft unserer Kölner Kirche zu arbeiten", sagte er am Sonntag in seiner wöchentlichen Videobotschaft auf dem Kölner Internetportal domradio.de. "Darauf freue ich mich schon jetzt."

Jetzt aber freue er sich erst einmal auf die "Zeit mit Gott". In den letzten Wochen habe er kaum die Gelegenheit gehabt, sich in seine Privatkapelle für das Gebet zurückzuziehen.

Der Hintergrund

Am Freitag war bekannt geworden, dass Papst Franziskus den 65-Jährigen eine Auszeit von Mitte Oktober bis Aschermittwoch gewährt. Begründet wurde der Schritt mit einer Vertrauenskrise im Erzbistum Köln, die bei der Missbrauchsaufarbeitung auch durch "große Fehler" Woelkis in der Kommunikation entstanden sei. Zugleich attestiert der Vatikan Woelki, er habe keine Verbrechen vertuschen wollen, sondern sich bei der Missbrauchsaufarbeitung entschlossen gezeigt. Die Entscheidung war auf vielfältige Kritik gestoßen.

Woelki: Papst sieht Aufarbeitung auf gutem Weg

"Gegenwärtig scheint mir die Aufarbeitung in unserem Bistum auf einem guten Weg zu sein", sagte Woelki. "Auch der Papst sieht das so." Der Erzbischof verwies unter anderem auf die im Mai gegründete Stabsstelle Aufarbeitung.

Zudem habe er in den vergangenen Wochen viele Gespräche "für eine verbesserte Kommunikation" geführt, die nun "erste Früchte" trügen. Während der Auszeit wolle er "unter anderem über das zukünftige Miteinander hier im Bistum nachdenken und auch darüber beten".

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