Aberkennung der Ehrendoktorwürde nicht möglich

Ehrenpromotion für Lettmann: Theologie-Fakultät Münster distanziert sich

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Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster distanziert sich davon, dem verstorbenen Bischof Reinhard Lettmann die Ehrendoktorwürde verliehen zu haben. Grund sind dessen Verfehlungen im Umgang mit sexualisierter Gewalt.

Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster distanziert sich davon, dem verstorbenen Bischof Reinhard Lettmann die Ehrendoktorwürde verliehen zu haben. Grund seien Lettmanns Verfehlungen im Umgang mit sexualisierter Gewalt, teilt die Universität mit.

„Das Aberkennen der Ehrenpromotion ist posthum nicht möglich“, erläutert Norbert Robers, Pressesprecher der Universität, gegenüber „Kirche-und-Leben.de“. Stattdessen erfolge die Distanzierung.

„Hätte nicht verliehen werden dürfen“

„Vor dem Hintergrund unseres heutigen Wissens über Lettmanns Umgang mit Tätern und Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester im Bistum Münster“ hätte die Ehrendoktorwürde „nicht verliehen werden dürfen“, erklärt der Fachbereichsrat der Fakultät. Dieser hatte am Vortag die Distanzierung beschlossen.

„Mit seinem in mehreren Fällen grob fahrlässigen Verhalten hat es Bischof Reinhard Lettmann Tätern ermöglicht, neue Opfer zu suchen“, so die Erklärung weiter. Die Studie zu sexuellem Missbrauch im Bistum Münster, die an der Uni Münster erarbeitet worden war, komme zum Schluss, dass Lettmann „keine erkennbare Empathie für die Opfer aufbrachte, den direkten Kontakt vermied und die Personalverantwortung delegierte“. Es mache die Angehörigen der Fakultät „sehr betroffen, dass durch Bischof Lettmann fahrlässig eingesetzte Priester Menschen tiefe seelische Verletzungen zugefügt und Biografien zerstört haben“.

Entscheidung von 1991 „heute beschämend“

Am 17. Januar 1991 hatte die Katholisch-Theologische Fakultät Lettmann die Ehrenpromotion verliehen wegen dessen bischöflichen Wirkens „im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Die Entscheidung sei für die Fakultät heute „beschämend, denn Bischof Lettmann ist seiner bischöflichen Verantwortung nicht so nachgekommen, wie es seine Pflicht gewesen wäre“.

Der Fachbereichsrat erklärt, die Fakultät sei sich „ihrer Schuld bewusst“. Als Konsequenz werde sie ihre theologische Arbeit künftig „sehr sorgfältig auf Verstrickungen in und die Ermöglichung von Formen des Machtmissbrauchs prüfen“.

Aberkennung der Ehrendoktorwürde nicht möglich

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Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster distanziert sich davon, dem verstorbenen Bischof Reinhard Lettmann die Ehrendoktorwürde verliehen zu haben. Grund sind dessen Verfehlungen im Umgang mit sexualisierter Gewalt.

Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster distanziert sich davon, dem verstorbenen Bischof Reinhard Lettmann die Ehrendoktorwürde verliehen zu haben. Grund seien Lettmanns Verfehlungen im Umgang mit sexualisierter Gewalt, teilt die Universität mit.

„Das Aberkennen der Ehrenpromotion ist posthum nicht möglich“, erläutert Norbert Robers, Pressesprecher der Universität, gegenüber „Kirche-und-Leben.de“. Stattdessen erfolge die Distanzierung.

„Hätte nicht verliehen werden dürfen“

„Vor dem Hintergrund unseres heutigen Wissens über Lettmanns Umgang mit Tätern und Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester im Bistum Münster“ hätte die Ehrendoktorwürde „nicht verliehen werden dürfen“, erklärt der Fachbereichsrat der Fakultät. Dieser hatte am Vortag die Distanzierung beschlossen.

„Mit seinem in mehreren Fällen grob fahrlässigen Verhalten hat es Bischof Reinhard Lettmann Tätern ermöglicht, neue Opfer zu suchen“, so die Erklärung weiter. Die Studie zu sexuellem Missbrauch im Bistum Münster, die an der Uni Münster erarbeitet worden war, komme zum Schluss, dass Lettmann „keine erkennbare Empathie für die Opfer aufbrachte, den direkten Kontakt vermied und die Personalverantwortung delegierte“. Es mache die Angehörigen der Fakultät „sehr betroffen, dass durch Bischof Lettmann fahrlässig eingesetzte Priester Menschen tiefe seelische Verletzungen zugefügt und Biografien zerstört haben“.

Entscheidung von 1991 „heute beschämend“

Am 17. Januar 1991 hatte die Katholisch-Theologische Fakultät Lettmann die Ehrenpromotion verliehen wegen dessen bischöflichen Wirkens „im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Die Entscheidung sei für die Fakultät heute „beschämend, denn Bischof Lettmann ist seiner bischöflichen Verantwortung nicht so nachgekommen, wie es seine Pflicht gewesen wäre“.

Der Fachbereichsrat erklärt, die Fakultät sei sich „ihrer Schuld bewusst“. Als Konsequenz werde sie ihre theologische Arbeit künftig „sehr sorgfältig auf Verstrickungen in und die Ermöglichung von Formen des Machtmissbrauchs prüfen“.

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Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster distanziert sich davon, dem verstorbenen Bischof Reinhard Lettmann die Ehrendoktorwürde verliehen zu haben. Grund sind dessen Verfehlungen im Umgang mit sexualisierter Gewalt.

Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster distanziert sich davon, dem verstorbenen Bischof Reinhard Lettmann die Ehrendoktorwürde verliehen zu haben. Grund seien Lettmanns Verfehlungen im Umgang mit sexualisierter Gewalt, teilt die Universität mit.

„Das Aberkennen der Ehrenpromotion ist posthum nicht möglich“, erläutert Norbert Robers, Pressesprecher der Universität, gegenüber „Kirche-und-Leben.de“. Stattdessen erfolge die Distanzierung.

„Hätte nicht verliehen werden dürfen“

„Vor dem Hintergrund unseres heutigen Wissens über Lettmanns Umgang mit Tätern und Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester im Bistum Münster“ hätte die Ehrendoktorwürde „nicht verliehen werden dürfen“, erklärt der Fachbereichsrat der Fakultät. Dieser hatte am Vortag die Distanzierung beschlossen.

„Mit seinem in mehreren Fällen grob fahrlässigen Verhalten hat es Bischof Reinhard Lettmann Tätern ermöglicht, neue Opfer zu suchen“, so die Erklärung weiter. Die Studie zu sexuellem Missbrauch im Bistum Münster, die an der Uni Münster erarbeitet worden war, komme zum Schluss, dass Lettmann „keine erkennbare Empathie für die Opfer aufbrachte, den direkten Kontakt vermied und die Personalverantwortung delegierte“. Es mache die Angehörigen der Fakultät „sehr betroffen, dass durch Bischof Lettmann fahrlässig eingesetzte Priester Menschen tiefe seelische Verletzungen zugefügt und Biografien zerstört haben“.

Entscheidung von 1991 „heute beschämend“

Am 17. Januar 1991 hatte die Katholisch-Theologische Fakultät Lettmann die Ehrenpromotion verliehen wegen dessen bischöflichen Wirkens „im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Die Entscheidung sei für die Fakultät heute „beschämend, denn Bischof Lettmann ist seiner bischöflichen Verantwortung nicht so nachgekommen, wie es seine Pflicht gewesen wäre“.

Der Fachbereichsrat erklärt, die Fakultät sei sich „ihrer Schuld bewusst“. Als Konsequenz werde sie ihre theologische Arbeit künftig „sehr sorgfältig auf Verstrickungen in und die Ermöglichung von Formen des Machtmissbrauchs prüfen“.

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Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster distanziert sich davon, dem verstorbenen Bischof Reinhard Lettmann die Ehrendoktorwürde verliehen zu haben. Grund sind dessen Verfehlungen im Umgang mit sexualisierter Gewalt.

Die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Münster distanziert sich davon, dem verstorbenen Bischof Reinhard Lettmann die Ehrendoktorwürde verliehen zu haben. Grund seien Lettmanns Verfehlungen im Umgang mit sexualisierter Gewalt, teilt die Universität mit.

„Das Aberkennen der Ehrenpromotion ist posthum nicht möglich“, erläutert Norbert Robers, Pressesprecher der Universität, gegenüber „Kirche-und-Leben.de“. Stattdessen erfolge die Distanzierung.

„Hätte nicht verliehen werden dürfen“

„Vor dem Hintergrund unseres heutigen Wissens über Lettmanns Umgang mit Tätern und Opfern sexuellen Missbrauchs durch Priester im Bistum Münster“ hätte die Ehrendoktorwürde „nicht verliehen werden dürfen“, erklärt der Fachbereichsrat der Fakultät. Dieser hatte am Vortag die Distanzierung beschlossen.

„Mit seinem in mehreren Fällen grob fahrlässigen Verhalten hat es Bischof Reinhard Lettmann Tätern ermöglicht, neue Opfer zu suchen“, so die Erklärung weiter. Die Studie zu sexuellem Missbrauch im Bistum Münster, die an der Uni Münster erarbeitet worden war, komme zum Schluss, dass Lettmann „keine erkennbare Empathie für die Opfer aufbrachte, den direkten Kontakt vermied und die Personalverantwortung delegierte“. Es mache die Angehörigen der Fakultät „sehr betroffen, dass durch Bischof Lettmann fahrlässig eingesetzte Priester Menschen tiefe seelische Verletzungen zugefügt und Biografien zerstört haben“.

Entscheidung von 1991 „heute beschämend“

Am 17. Januar 1991 hatte die Katholisch-Theologische Fakultät Lettmann die Ehrenpromotion verliehen wegen dessen bischöflichen Wirkens „im Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils“. Die Entscheidung sei für die Fakultät heute „beschämend, denn Bischof Lettmann ist seiner bischöflichen Verantwortung nicht so nachgekommen, wie es seine Pflicht gewesen wäre“.

Der Fachbereichsrat erklärt, die Fakultät sei sich „ihrer Schuld bewusst“. Als Konsequenz werde sie ihre theologische Arbeit künftig „sehr sorgfältig auf Verstrickungen in und die Ermöglichung von Formen des Machtmissbrauchs prüfen“.