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BDKJ, KFD, KDFB, KAB und Kolping betonen Unterstützung für Synodalen Weg

Fünf große Verbände fordern mutige Reformen in der Kirche

  • Fünf große Verbände bekräftigen Forderungen nach Strukturveränderungen und Reformen in der katholischen Kirche.
  • Eine Debatte über Reformen sei angesichts massiver Probleme zwingend erforderlich.
  • Die Erklärung unterzeichnen BDKJ, KFD, KDFB, KAB und Kolping.

Fünf große Verbände bekräftigen Forderungen nach Strukturveränderungen und Reformen in der katholischen Kirche. In einer gemeinsamen Erklärung bekunden sie Unterstützung für den Synodalen Weg, den die deutschen Bischöfe und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) begonnen hatten. Reformen müssten mutig vorangebracht werden.

Angesichts massiver Fälle sexualisierter Gewalt müsse sich die Kirche dringend reformieren, heißt es. Der Glaubwürdigkeitsverlust reiche bis in die Kerngemeinden. „Um Vertrauen wieder aufbauen zu können, sind ein konstruktiver Dialog und eine Debatte über notwendige Reformen zwingend erforderlich. Dazu gehört eine Evangelisierung, die die Menschen erreicht und ihnen vermittelt, dass die Frohe Botschaft und ein Leben aus und mit dem Glauben eine Bereicherung darstellen können.“ Zugleich müssten die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie Eingang in die Beratungen des Synodalen Weges finden, „ohne dabei das Grundanliegen des Synodalen Weges aus den Blick zu verlieren“.

Kirche auch als „geistliche Kraft“

Mit Blick auf Äußerungen von Papst Franziskus zum Synodalen Weg unterstreichen die Verbände, der Reformprozess solle dazu dienen, die Kirche weiter als eine starke geistliche und pastorale Kraft zu verstehen, die das Evangelium in die Gesellschaft hinein vermittelt und glaubwürdig verkündet. „Dafür braucht es eine geistliche Ausrichtung, eine theologische Expertise, eine neue Art des Aufeinander-Hörens und einen offenen Dialog.“

Unterzeichnet wurde die Erklärung von den Spitzen des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB), des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB), der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) und des Kolpingwerks. Sie vertreten nach eigenen Angaben rund 1,5 Millionen Mitglieder.

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