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PSG aus dem Bistum Münster bei Kinderkommission des Parlaments zu Gast

Pfadfinderinnen präsentieren dem Bundestag ihr Umweltprojekt

  • Die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) aus dem Bistum Münster hatte die Möglichkeit, der Kinderkommission des Bundestags ihr Positionspapier „PSG for Future“ vorzustellen.
  • Eingeladen hatte die Vorsitzende der Kinderkommission, Charlotte Schneidewind-Hartnagel.
  • Der BDKJ hatte den Abgeordneten vorgeschlagen, die Pfadfinderinnen anzuhören.
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Es schwingt ein wenig Stolz mit, wenn Celina Menk und Janett Juschka von ihrem Termin bei der Kinderkommission des Deutschen Bundestags berichten. Dort durften sie das Projekt „PSG NATüRlich“ vom Diözesanverband der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) im Bistum Münster vorstellen. Menk, Vorsitzende des Verbands mit etwa 500 Mitgliedern, war dafür nach Berlin gereist. Juschka, im Verband Referentin für Nachhaltigkeit, nahm per Video-Konferenz an der Veranstaltung teil.

„Das war eine wichtige Bestätigung unseres Engagements“, sagt Menk. „Wir können eine solche Rückendeckung gut gebrauchen, denn unser Einsatz in diesem Bereich kostet viel Energie und Zeit.“ Gemeint ist der Zertifizierungsprozess zum „ökofairen Jugendverband“, den die PSG im Bistum seit 2016 durchlaufen hat. „PSG for Future – Die Zukunft beginnt jetzt“ heißt das Positionspapier, das dabei entwickelt wurde.

PSG fordert erlebbare Naturpädagogik

Janett Jushka ist in der PSG im Bistum Münster Referentin für Nachhaltigkeit. | Foto: pd
Janett Juschka, Referentin für Nachhaltigkeit bei der PSG im Bistum Münster. | Foto: pd

Die wichtigsten Erkenntnisse und Forderungen daraus hatte Menk im Gepäck, um sie Vertretern der Bundestags-Parteien vorzustellen. „Wir fordern, dass die Auseinandersetzung mit Umweltthemen in der Schule zu einer erlebbaren Naturpädagogik wird“, nennt Juschka ein Beispiel.

„Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche nicht nur etwas über unsere Umwelt lesen, sondern sie auch hautnah kennenlernen.“ Auch eine faire und nachhaltige Landwirtschaft sowie die Mitbestimmung von Kindern im Bereich Umweltschutz gehören zu dem Papier, das die Pfadfinderinnen in den Mittelpunkt ihres Vortrages rückten.

Eingeladen worden waren sie vom der Bundestagsabgeordneten Charlotte Schneidewind-Hartnagel (Bündnis 90/Die Grünen), die der Kinderkommission derzeit vorsteht. In insgesamt acht Fachgesprächen haben dort derzeit Gruppen, Verbände und Initiativen die Möglichkeit, ihre Auseinandersetzung mit den Folgen von Umweltzerstörung und Klimawandel zu präsentieren.

Projekt findet große Anerkennung

Weitere Infos zum Projekt: www.psg-muenster.de

„Die Tatsache, von anderer Seite, vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend für diese Gespräche vorgeschlagen worden zu sein, gibt uns Energie für unserer weiteres Engagement in diesem Bereich“, sagt Menk. Noch mehr Wertschätzung habe es bei der Veranstaltung selbst gegeben. Auch ihre Pfadfindertracht habe Türen geöffnet.  „Frau Schneidewind-Hartnagel war davon begeistert, weil sie selbst einmal Pfadfinderin gewesen ist.“

„Glücklich und zufrieden“ waren beide Pfadfinderinnen am Ende der Veranstaltung. „Unsere Ideen auf der großen politischen Bühne – das hatte schon was“, sagt Juschka. Den Rückenwind will der Verband für die weitere Umsetzung der Inhalte nutzen. „Es geht dabei darum, die praktischen Erfahrungen, die wir bei vielen Projekten auf Diözesanebene sammeln konnten, im Alltag der Stämme vor Ort zu etablieren.“

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