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Rückmeldung zu zehn Themenfeldern - Veröffentlichung 2022

So können Sie sich an der weltweiten Synode beteiligen

  • Weltweit können sich Menschen mit Anregungen am synodalen Prozess zur Gestaltung von Kirche beteiligen.
  • Im Bistum Münster geht das über eine eigene Internetseite.
  • Erste Rückmeldungen sollen schon am 12. November 2021 in einer Zusammenfassung beim Diözesanrat vorgestellt werden.
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Über eine Internetseite beim Bistum Münster hat nun jede und jeder die Möglichkeit, sich zu zehn Themenfeldern in den weltweiten synodalen Weg einzubringen. Das Prozedere ist simpel: Direkt unter die jeweiligen Fragen in ein Extra-Feld tippen und am Ende seine Daten eintragen. Je nachdem, wie intensiv über die Antworten nachgedacht wird, dauert das Eintragen minimal 15 Minuten.

Unter anderem geht es dabei um die folgenden Fragen: Wer gehört dazu, wenn von „unsere Kirche“ gesprochen wird? Wie wird den Laien, besonders Jugendlichen und Frauen, in der Kirche zugehört? Wie wird die aktive Teilnahme aller Gläubigen an der Liturgie gefördert? Wie wird jeder Getaufte dazu aufgerufen, an der Sendung der Kirche teilzunehmen? Wie wird in der Kirche mit Konflikten umgegangen? Wie wird im Bistum Autorität ausgeübt? Wie werden Entscheidungen getroffen?

 

Was passiert mit meinen Antworten?

 

Zur Umfrage zur Weltsynode

Die Rückmeldungen, die es zu den zehn Themenfeldern gibt, werden im Bistum Münster von einer Arbeitsgruppe gesammelt und – so lautet die Vorgabe – auf maximal zehn Seiten zusammengefasst. Der Arbeitsgruppe gehören an: Susanne Deusch (Diözesanrat), Helmut Flötotto (Diözesancaritasverband), Stephanie Krahnenfeld (Kanzlei), Schwester Anne Kurz (Ordensrat), Mechtild Pille (Frauenkommission), Prof. Dr. Thomas Söding (Ruhr-Universität Bochum) und Kerstin Stegemann (Diözesankomitee). Bereits auf der Sitzung des Diözesanrates am 12. November wird auf Grundlage der bisher eingegangenen Rückmeldungen der Entwurf einer Zusammenfassung präsentiert und zur Diskussion gestellt werden.

 

Bis wann habe ich Zeit?

 

Zeitnahe Antworten wären daher wünschenswert, schreibt das Bistum. Die Arbeitsgruppe wird ihre endgültige Zusammenfassung dann im Frühjahr 2022 an die Deutsche Bischofskonferenz übermitteln und zudem auf der Internetseite des Bistums veröffentlichen. Die Bischofskonferenz ihrerseits wird die Rückmeldungen aus allen deutschen Bistümern zusammenfassen und an die Bischofssynode nach Rom weitergeben. Dort wird auf Grundlage der aus der gesamten Welt eingehenden Rückmeldungen ein sogenanntes Arbeitsdokument erstellt werden. Dieses dient als Vorlage für die Generalversammlung der Bischofssynode, die zum Abschluss des weltweiten synodalen Wegs im Oktober 2023 in Rom stattfinden wird.

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