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Vatikan ordnet „Synodalen Prozess“ ein

Weltsynode sieht sich als Fortsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils

  • Die von Papst Franziskus einberufene Weltsynode sei als Fortsetzung des Zweiten Vatikanischen Konzils zu sehen.
  • Dies erklärte am Montag das Synodensekretariat im Vatikan zur Einordnung des „Synodalen Prozesses“.
  • Bei der Weltsynode geht es um Synodalität, also um Teilhabe und Mitwirkung in der Kirche.
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60 Jahre nach Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) hat das Synodensekretariat im Vatikan die von Papst Franziskus einberufene Weltsynode (2021-2023) als Fortsetzung des großen Reformkonzils eingeordnet. In einer am Montag veröffentlichten Erklärung des Generalsekretariats der Synode heißt es, Ziel der Synode sei es, den „Stil des Zweiten Vatikanums“ fortzusetzen und im Volk Gottes die lebendige Umsetzung seiner Lehren zu fördern.

In den Jahrzehnten nach dem Konzil habe die Synode, die bis vor kurzem noch als Bischofssynode bezeichnet wurde, dazu beigetragen, das Gesicht der Kirche zu erneuern und dies „in einer immer tieferen Treue zur Heiligen Schrift und zur lebendigen Tradition und mit einem aufmerksamen Hören auf die Zeichen der Zeit“.

Bedeutung von Teilhabe und Mitwirkung in Kirche

Auch der derzeitige „Synodale Prozess“ folge der Spur des Konzils. Seine Magna Charta sei die Lehre des Konzils vom Volk Gottes, die auf der „Würde und Freiheit der Kinder Gottes“ basiere.

Die Bischofssynode hatte Paul VI. 1965 ins Leben gerufen. Sie tagte seither in zahlreichen ordentlichen, außerordentlichen und speziellen Versammlungen zu unterschiedlichen Themen. Thema der bislang umfangreichsten und längsten Synode ist die Synodalität, also die Frage, was Teilhabe und Mitwirkung in der Kirche bedeutet und wie diese Prinzipien besser umgesetzt werden können. Abschluss und Höhepunkt ist eine Versammlung der Bischöfe der Weltkirche im Oktober 2023.

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