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Felix Elbers ist BDKJ-Diözesanvorsitzender im Bistum Münster

BDKJ: Synodaler Weg muss machtbegünstigende Strukturen aufbrechen

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Heute beginnt die vierte Synodalversammlung des Synodalen Wegs in Frankfurt – mit großen Themen zur Beschlussfassung. Wir haben Felix Elbers, den Vorsitzenden des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Bistum Münster gefragt, was er von dem Treffen erwartet und erhofft.

Was erwarten Sie von der nächsten Synodalversammlung?

Ich erwarte, dass die Synodalen und die Synodalversammlung mutig vorangehen und die ersten Beschlüsse fassen. Auch mit dem Hintergrund, dass vielleicht nicht alles sofort umgesetzt wird. Aber da es ein synodaler Weg ist, ist es, glaube ich, unbedingt notwendig, sich auf den Weg zu machen und diesen Weg auch weiterzugehen.

Was sind für Sie die wichtigsten Themen?

Zum Video-Interview mit Felix Elbers.

Das wichtigste Thema ist, glaube ich, dass man sich bewusst ist, warum dieser Synodale Weg begonnen hat. Und zwar, um machtbegünstigende Strukturen aufzubrechen und abzubauen. Und alles, was in die Richtung geht, das sind gute Ergebnisse. Und das sind die wichtigen Themen, um nicht zu vergessen, worum es geht und warum man sich auf den Weg gemacht hat.

Wie sollte der Synodale Weg mit Themen umgehen, die nur Rom entscheiden kann?

Auch wenn es Themen gibt, die nur Rom entscheiden kann, können diese ja trotzdem gesetzt werden vom Synodalen Weg und weiter in die Weltsynode mit eingebracht werden. Oder auch einfach um klarzustellen, dass das die aktuelle Haltung und Meinung der katholischen Kirche in Deutschland ist, von den Katholik:innen, die überall engagiert sind und sich auch weiter für ihre Kirche und in ihrer Kirche wohlfühlen wollen.

Was geben Sie den jungen Menschen mit, die am Synodalen Weg mitwirken?

Ich möchte ihnen vor allem viel Zuversicht und Kraft mit auf den Weg geben, weil wir mitbekommen, wie anstrengend es ist, im Synodalen Weg sich immer wieder rechtfertigen zu müssen und die Positionen immer wieder vorzubringen, auch gegen viel Widerstand. Und deswegen sind alle guten Wünsche und Gedanken natürlich bei den jungen Synodalen bei der nächsten Synodalversammlung.

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