Bischof Felix Genn: Gott will uns aus allen Beschwernissen retten

Bettwäsche von der Corona-Station wärmt Jesuskind in der Krippe

  • In Bettwäsche von der Corona-Intensivstation der Uni-Klinik Münster liegt das Jesuskind in der Krippe der Herz-Jesu-Kirche in Münster.
  • Das sei ein Zeichen dafür, dass die Weihnachtsbotschaft der Geburt des Retters auch die Corona-Kranken einschließe, hieß es.
  • Zu Geduld in der Pandemie hat derweil Bischof Felix Genn aufgerufen.

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Sichtbare Solidarität mit Pandemie-Kranken: In Bettwäsche von der Corona-Intensivstation der Uni-Klinik Münster liegt das Jesuskind in der Krippe der Herz-Jesu-Kirche in Münster. Für Klinikseelsorger Leo Wittenbecher ist das ein Zeichen dafür, dass die Weihnachtsbotschaft der Geburt des Retters auch die Corona-Kranken einschließt. Das sagte der Priester als Zelebrant in den Gottesdiensten in der Kirche, die zur Pfarrei St. Mauritz Münster gehört.

Zu Geduld in der Pandemie hat derweil Bischof Felix Genn aufgerufen. Er habe zuletzt oft gehört, Corona gehe den Menschen „auf die Nerven“, sagte Genn in der ersten Vesper von Weihnachten an Heiligabend im Dom in Münster. Gott dagegen bleibe „voller Geduld, weil er uns aus allen Beschwernissen retten will“.

„Wir fallen Gott nicht auf die Nerven – der Herr ist langmütig und reich an Güte“, ermutigte der Bischof. „Auch in der Not von Corona kommt ein Strom von Liebe in die Welt: Gott wird einer von uns.“

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