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An diesem Wochenende Informationen, Gebete und Sonderkollekte

„Sonntag der Solidarität“: Katholiken helfen Corona-Opfern weltweit

  • Deutschlandweit zeigen sich die Katholiken am Sonntag solidarisch mit den Corona-Opfern.
  • Sie informieren sich zur weltweiten Pandemie, beten für die Leidtragenden und spenden.
  • Bischof Bätzing: „Menschen sollen sich auf unsere weltkirchliche Solidarität verlassen können.“

Zu einem „Sonntag der Solidarität“ mit den Betroffenen der weltweiten Corona-Pandemie ruft die  katholische Kirche für diesen Sonntag, 6. September, auf. Beteiligt sind die 27 deutschen Bistümer, die Hilfswerke und die Orden.

Der Aktionstag umfasse Gebet, Information und Spenden, teilen die Organisatoren mit. Unter weltkirche.katholisch.de/corona-kollekte sind im Internet beispielhaft kirchliche Nothilfeprojekte in aller Welt beschrieben. Experten der Hilfswerke hatten wiederholt darauf hingewiesen, dass in manchen Ländern nicht das Corona-Virus selbst das größte Problem sei, sondern die wirtschaftlichen Folgen der Schutzmaßnahmen. So hätten viele Tagelöhner wegen strenger „Lockdowns“ ihre Arbeit verloren.

Gebete, Fürbitten, Predigt-Tipps

Um dem Sonntag einen geistlichen Akzent zu geben, sind auf der Aktions-Internetseite Fürbitten für Gottesdienste und Predigt-Tipps formuliert. Es gibt ein Corona-Gebet und einen Impuls des aus Visbek im Oldenburger Land stammenden Bischofs von Obidos in Brasilien, Johannes Bahlmann.

Schließlich wird in den katholischen Gottesdiensten am Wochenende eine Sonderkollekte gehalten. Spenden per Überweisung sind möglich (siehe Kasten).

Bätzing: Betroffene verlassen sich auf unsere Solidarität

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Georg Bätzing, schreibt in einem Brief an alle Pfarreien, die Katholiken in Deutschland richteten seit Jahrzehnten ihren Blick auch auf die Not in anderen Teilen der Welt. „Corona trifft die Ärmsten oft mit aller Wucht. Nur schwer können sie sich vor dem Virus schützen, sie haben kaum Zugang zu Gesundheitseinrichtungen.“

Vielen Millionen drohe Hunger, weil sie nicht mehr für ihren Lebensunterhalt sorgen könnten. Die Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa sollten sich „auf unsere weltkirchliche Solidarität“ und Nächstenliebe verlassen können, so Bätzing.

Aufruf der Bischöfe

Im gemeinsamen Aufruf der deutschen Bischöfe heißt es, am Aktionssonntag seien die Katholiken eingeladen, sich „über die Konsequenzen der Pandemie weltweit zu informieren und für die Leidtragenden zu beten“. Die deutsche Kirche nehme Anteil an Nöten und Ängsten und trage „mit unseren Möglichkeiten dazu bei, die Krise zu bewältigen“.

Spenden sind möglich auf das Konto IBAN DE53 4006 0265 0003 8383 03 bei der DKM in Münster, GENODEM1DKM, Stichwort „Corona-Kollekte“, oder im Internet-Spendenportal der DKM. Der Erlös kommt den weltkirchlichen Partnerorganisationen der deutschen Kirche zugute.

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