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Engagement in der Bewegung soll aber weitergehen

„Maria 2.0“-Gründerinnen kündigen Kirchenaustritt an

  • Die Gründerinnen der Bewegung „Maria 2.0“, Lisa Kötter und Andrea Voß-Frick aus Münster, kündigen ihren Austritt aus der katholischen Kirche an.
  • Als Grund geben sie unter anderem die sexualisierte Gewalt in der Kirche und deren Vertuschung an.
  • Ihr Engagement für Reformen wollen sie aber fortsetzen.
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Die Gründerinnen der bundesweiten Bewegung „Maria 2.0“, Lisa Kötter und Andrea Voß-Frick aus Münster, kündigen ihren Austritt aus der katholischen Kirche an. Als Grund geben sie unter anderem die sexualisierte Gewalt in der Kirche und deren Vertuschung an.

In nicht namentlich zugeordneten O-Tönen im WDR-Hörfunk wirft eine der Frauen die Frage auf, ob eine Mitgliedschaft in der Institution Kirche „nicht auch Komplizenschaft“ sei. In den O-Tönen sagt eine Frau weiter, die Kirchenmitgliedschaft sei mit ihrem Gewissen nicht mehr vereinbar.

Keine Hoffnung mehr auf „Riss“ im System

Voß-Frick hat laut WDR bereits einen Austrittstermin abgemacht, Kötter wolle im Sommer folgen. Sie gibt zudem an, die Hoffnung auf einen „Riss“ im System verloren zu haben. Voß-Frick wird mit der Aussage zitiert, über die Kirchensteuer „das System“ nicht länger stützen zu wollen.

Bei „Maria 2.0“ wollen sich beide Frauen aber weiter engagieren. Sie würden ja nicht aus ihrem Glauben austreten, heißt es. Die Bewegung kämpft unter anderem für Gleichberechtigung von Frauen in der Kirche und für die vollständige Aufarbeitung der Fälle sexualisierter Gewalt.

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