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Gemeinsamer Aufruf zur Online-Kollekte für kirchliche Hilfswerke

Kirchen bieten ökumenische Materialien für Corona-Weihnachten

  • Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bieten ökumenische Materialien für Weihnachten in Corona-Zeiten an.
  • Auf der Internetseite www.gottbeieuch.de stellen die Kirchen unter anderem Anleitungen für ökumenische Weihnachtsaktionen für Gemeinden, Landeskirchen, Bistümer und Multiplikatoren bereit.
  • Über die Seite ist auch die gemeinsame Online-Kollekte der kirchlichen Hilfswerke Adveniat und Brot für die Welt haben erreichbar.

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bieten ökumenische Materialien für Weihnachten in Corona-Zeiten an. „In einer Situation, in der weiterhin auch kirchliches Leben anders gestaltet werden muss, wenden sich die evangelische und katholische Kirche gemeinsam mit der tröstenden, zuversichtlichen und hoffnungsfrohen Botschaft des Weihnachtsfestes an alle Menschen in Deutschland“, heißt es in einer Mitteilung der Bischofskonferenz am Montag in Bonn.

Unter dem Motto „Gott bei euch!“ stellen die Kirchen auf der Internetseite www.gottbeieuch.de unter anderem Anleitungen für ökumenische Weihnachtsaktionen für Gemeinden, Landeskirchen, Bistümer und Multiplikatoren bereit. Die Seite ist in fünf Rubriken unterteilt und bietet zum Beispiel Banner, eine Liedkarte, Plakate und Anregungen für die Sozialen Medien.

Gemeinsamer Aufruf zur Online-Kollekte

Über die Seite ist auch die gemeinsame Online-Kollekte der kirchlichen Hilfswerke Adveniat und Brot für die Welt haben erreichbar. Wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen werde es zu Weihnachten keine vollen Spendenkörbe in den Kirchen geben, teilten die Hilfswerke am Montag in Berlin und Essen mit. „Doch gerade in diesem Jahr ist die Weihnachtskollekte wichtiger als je zuvor“, sagte Adveniat-Chef, Michael Heinz. Corona treffe die Armen in Lateinamerika und weltweit besonders hart.

Die Präsidentin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel, erklärte: „Für Millionen von Kindern in armen Ländern, deren Familien durch die Lockdowns von jetzt auf gleich und ohne Rettungsschirm ihr Einkommen verloren haben, fällt der Schulbesuch seit dem Frühjahr vollständig aus.“ Corona habe dazu geführt, dass wieder mehr Kinder arbeiten müssten, um das Überleben ihrer Familie zu sichern. Zugleich sei die Schulmahlzeit oft ihre einzig gesicherte Mahlzeit gewesen. „Deshalb bitten wir in diesem Jahr besonders um Unterstützung, um Kindern aus armen Familien Schulbildung und Ausbildung zu ermöglichen“, so Füllkrug-Weitzel.

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